Trio invernale

Ein hochtrabender Name für ein nicht weniger hochtrabendes Gericht. Tatsächlich ist es aber ganz einfach. Man muss nur drei der besten winterlichen Gemüse zusammen mit Pasta auf einem Blech anrichten.

Sacro e profano

Wer bei diesem Gericht an Bratkartoffeln und warme Kachelöfen in der trockenen Stube denkt, während draußen die Welt einschneit, liegt nicht ganz falsch. Aber die ersten jungen Artischocken des Jahres sind die pure Eleganz.

Ciao 2016, ciao 2017

Wir war 2016? Wir ziehen Resümee und präsentieren Splendido-Favoriten des Jahres, sortiert nach praktischen Rubriken.

Brot und Blumenkohl

Man muss die Kälte nicht zwanghaft romantisieren. Man kann sich auch einfach auf die Dinge konzentrieren, die von ihr ablenken. Zum Beispiel dieses exzellente Gericht aus Brot und Blumenkohl.

Minestrone

Die Möglichkeiten der Minestrone sind unendlich. Sie spart alle unangenehmen Eigenschaften einer Suppe aus und besinnt sich auf die Stärken der Zutaten. Und auf eine richtig gute Brühe.

Wilder Winter

Wilder Mohn ist ein Gemüse, das sich mit Kapern, Oliven und dem ersten frischen Olivenöl des Jahres zu einem der schnellsten und zugleich außergewöhnlichsten Nudelgerichte des Winters machen lässt. Ein Hoch auf das vermeintliche Unkraut!

Frittierte Auberginen

Wer hat eigentlich jemals damit angefangen zum Frittieren schlechtes Öl zu benutzen? Und vor allem: warum? Auch Frittiertes wird gegessen.

Drei Zwiebeln

Eine Tomatensauce ist nie einfach eine Tomatensauce. Diese hier ist eine Ode an die Zwiebel in all ihren Erscheinungsformen.

Puntarelle und Radicchio

Man hätte es sich denken können: Kombiniert man zwei der interessantesten Gemüse, wird auch das Ergebnis doppelt so gut. So wie bei dieser Vorspeise aus Radicchio und Puntarelle.

Verbrannte Erde

Wenn aus der Not Großes entsteht: Grano Arso ist nichts anderes als verbrannter Weizen. Gemahlen und zu Nudeln verarbeitet wird daraus eine Spezialität.

Marinierte Auberginen

Unnahbares Eingelegtes – hat man sich so viel Mühe mit der Zubereitung gegeben und kann es doch noch nicht verzehren. Aber dann, aber dann!

Olive al forno

Rohe grüne Oliven selbst zu präparieren ist ein heikles Unterfangen, reife dunkle Oliven allerdings machen es einem nicht halb so schwer.

Linsen mit Catalogna

So rot und sämig sanft sind sonst nur Tomaten – in diesem Fall sind es Linsen. Mit Löwenzahn. Und zerbrochenen Spaghetti.

Anderes aus Kürbis

Bei der Kürbissuppe scheint ein seltsamer Konsens zu herrschen, sobald der Sommer vorbei ist. Egal ob im Wirtshaus, der WG-Küche, der Kantine oder dem Restaurant, Kürbissuppenpflicht herrscht überall.

Weißer Herbst

Kaum hat man sich von Weintrauben und Feigen verabschiedet und mit Kürbissen noch gar nicht recht angefreundet, liegen auch schon wieder die nächsten Freuden vor der Tür: Zum Beispiel die Kastanie.

Capù

Sehen von weitem aus wie Sushirollen, sind aber eigentlich eine Art Parmesanknödel im Mangoldblatt und ganz nebenbei noch das perfekte Streetfood: Capù bresciani.

Zucchine spinose

Zucchine spinose sind ein rührendes, blödes Gemüse: Mit ihren Stacheln und ihrem aggressivem Grün wirken sie kakteenhaft unantastbar und liegen am Ende doch im Kühlschrank, um gegessen zu werden.

Carbonara di carciofi

Wer cremige Saucen mag, Sahne oder Béchamel-Grundlagen aber eher nicht so, liebt vermutlich das Prinzip Carbonara. Und das ist entgegen aller Gerüchte weder kompliziert, noch muss es zwingend Speck enthalten.

Patate maritate

Die arme Kartoffel spielt so oft in der Küche nur eine Nebenrolle – dabei glänzt sie so gekonnt als Protagonist. Zum Beispiel in diesem Gratin.

Pesto rosso

Es kann nur die Idee eines genialen Geistes gewesen sein: Ein gutes pesto rosso macht aus einer Handvoll Nudeln in weniger als fünf Minuten ein großartiges Abendessen.