Pfirsich-Tomaten-Salat

Vielleicht erscheint einem die Kombination von Pfirsich und Tomaten nicht die gewohnteste. Aber sie liegt doch auf der Hand, wenn man bedenkt, dass beide extrem charakteristische Sommerfrüchte sind. Man sollte sich diese Vorspeise (oder auch wahlweise dieses Mittagessen) deshalb aber auch nur zubereiten, solange die Sonne scheint und sowohl die Pfirsiche, als auch die Tomaten wirklich am reifsten und allerbesten sind.

Man nehme also einen Pfirsich, der sehr viel Sonne bekommen hat, der schon weich ist, aber trotzdem noch Biss hat und in seinem Fleisch das perfekte Verhältnis von Süße und Säure vereint. In meinem Fall war das ein irre blumig duftender Pfirsich mit weiß-rosafarbenen Fleisch. Ein ordentlicher Weinberg- oder Plattpfirsich geht natürlich auch, zur Not sogar eine gute Nektarine. Man greife bloß nicht zu so einem Supermarktding, das man zuhause erstmal eine Woche liegen lassen muss und das dann trotzdem nach nichts schmeckt. Dasselbe gilt für die Tomaten. Am besten eignen sich kleine, süße Exemplare oder reife San Marzanos.

Dann schneide man sowohl Pfirsich als auch Tomaten in nicht allzukleine Stücke, drapiere sie hübsch auf einem Teller, vermische das Ganze mit dem besten Olivenöl, das gerade griffbereit ist und einem guten, hellen Balsamico. Dann noch frisches Basilikum in kleinen Streifen, etwas Pfeffer und Salz und einen Hauch von würzigem Parmesan dazu.

Wer will, isst noch ein Stück Brot dazu oder röstet Brot in Olivenöl in der Pfanne und mischt es dann kleingeschnitten in den Salat hinein. Ich habe es nicht getan. Denn die wirklich außergewöhnliche Ausgewogenheit dieses Gerichts, hat mich schon beim ersten Bissen völlig umgehauen. Da wäre jede Ablenkung zu viel.

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