{"title":"Klaviyo_Kapern","description":null,"products":[{"product_id":"kapernapfel-cucunci-in-nativem-olivenol-extra","title":"Kapernäpfel ,Cucunci‘ in nativem Olivenöl extra","description":"\u003cp\u003eDie Cucunci genannten Kapernfrüchte wachsen aus der Mitte der weißen Blüte heraus. Sie schmecken nicht ganz so intensiv wie die früher geernteten kleinen Kapernknospen (aus denen sie entstehen), besitzen dafür aber eine angenehme Fleischigkeit und eine herrlich blumig-herzhafte Würze.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDiese Cucunci wachsen auf den hauseigenen Feldern von La Nicchia auf Pantelleria und sind in nativem Olivenöl extra eingelegt. Sie eignen sich sehr gut zum Aperitif. Anders als die handelsüblichen Kapernäpfel sind sie perfekt ausgewogen im Geschmack, überzeugen durch harmonische Fruchtigkeit und süßsaure Würze, ohne den Gaumen durch Noten von billigem Essig zu reizen. Eine echte Delikatesse und Rarität! Ideal zu Vitello Tonnato, Lachs-Carpaccio legen, pur oder im Salat, zu Käse, Schinken, Gemüse oder Pizza. \u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDer Spitzenbetrieb La Nicchia auf Pantelleria in Sizilien hat es sich zur Mission gemacht, das lokale Kaperngeschäft wieder anzukurbeln und Genießern aus der ganzen Welt anhand ihrer selbst kultivierten Kapern nicht nur zu zeigen, wie vielfältig und feinsinnig Kapern verarbeitet werden können und wie abwechslungsreich sie als Würzmittel sind. Sondern auch, dass sie viel besser schmecken können als die handelsübliche, oft unangenehm stichige Billig-Ware aus anderen Ländern. Alle Teile des Kapernstrauchs werden von La Nicchia auf einfallsreichste und höchstanspruchsvolle Weise verarbeitet, so dass jedes Produkt der Marke aromatisch voll überzeugt.\u003c\/p\u003e","brand":"La Nicchia","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":53775660384524,"sku":"CONS-NICC-02","price":12.9,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0246\/9180\/2208\/files\/LaNicchiaCucunci.jpg?v=1778358096"},{"product_id":"kapern-aus-pantelleria-igp-in-meersalz","title":"Kapern aus Pantelleria IGP in Meersalz","description":"\u003cp\u003eBeste kleine Kapernknospen von Pantelleria mit IGP Siegel, die in Meersalz konserviert sind, was ihren klaren, eleganten Geschmack am besten erhält. Einmal Kapern dieser Qualität gekostet und man möchte nie wieder andere kaufen. Das Salz gut abspülen und danach die Kapern einige Stunden wässern, eventuell auch mit einem Schuss sehr gutem Weißwein. Dann hat man kleine Perlen voller Aroma vor sich, die fein dosiert und gezielt eingesetzt eine berauschende Delikatesse darstellen. \u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDer Spitzenbetrieb La Nicchia auf Pantelleria in Sizilien hat es sich zur Mission gemacht, das lokale Kaperngeschäft wieder anzukurbeln und Genießern aus der ganzen Welt anhand ihrer selbst kultivierten Kapern nicht nur zu zeigen, wie vielfältig und feinsinnig Kapern verarbeitet werden können und wie abwechslungsreich sie als Würzmittel sind. Sondern auch, dass sie viel besser schmecken können als die handelsübliche, oft unangenehm stichige Billig-Ware aus anderen Ländern. Alle Teile des Kapernstrauchs werden von La Nicchia auf einfallsreichste und höchstanspruchsvolle Weise verarbeitet, so dass jedes Produkt der Marke aromatisch voll überzeugt.\u003c\/p\u003e","brand":"La Nicchia","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":53775762850060,"sku":"CONS-NICC-01","price":12.9,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0246\/9180\/2208\/files\/LaNicchiaCapperiIGP.jpg?v=1778358083"},{"product_id":"kapern-in-olivenol-extra-vergine","title":"Kapern in Olivenöl Extra Vergine","description":"\u003cp\u003eBeste kleine Kapernknospen von Pantelleria in Olivenöl eingelegt und ein ganz besonderer Genuss: In Olivenöl eingelegt kommt das Aroma der Kapern des Spitzenbetriebs La Nicchia aus Pantelleria hier noch einmal auf ganz neue Weise zur Geltung. Das Olivenöl verleiht den kleinen Kapern eine sanfte, seidige, hocharomatische und unglaublich anziehende Geschmacksqualität, die man am liebsten pur löffeln möchte. \u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDer Spitzenbetrieb La Nicchia auf Pantelleria in Sizilien hat es sich zur Mission gemacht, das lokale Kaperngeschäft wieder anzukurbeln und Genießern aus der ganzen Welt anhand ihrer selbst kultivierten Kapern nicht nur zu zeigen, wie vielfältig und feinsinnig Kapern verarbeitet werden können und wie abwechslungsreich sie als Würzmittel sind. Sondern auch, dass sie viel besser schmecken können als die handelsübliche, oft unangenehm stichige Billig-Ware aus anderen Ländern. Alle Teile des Kapernstrauchs werden von La Nicchia auf einfallsreichste und höchstanspruchsvolle Weise verarbeitet, so dass jedes Produkt der Marke aromatisch voll überzeugt.\u003c\/p\u003e","brand":"La Nicchia","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":53775776186636,"sku":"CONS-NICC-03","price":12.9,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0246\/9180\/2208\/files\/LaNicchiaCapperiinOlio.jpg?v=1778358069"},{"product_id":"kapernblatter-in-olivenol-extra-vergine","title":"Kapernblätter in Olivenöl Extra Vergine","description":"\u003cp data-sourcepos=\"4:1-4:291\"\u003eEine ganz besondere Spezialität: Die \u003cstrong\u003eBlätter des Kapernstrauchs\u003c\/strong\u003e werden in Olivenöl Extra Vergine eingelegt. Die Blätter haben ein subtiles, sehr feines Kapernaroma und eine seidige Konsistenz. Sie können überall eingesetzt werden, wo das typische Kapernaroma gewünscht ist, zum Beispiel in \u003cstrong\u003eSoßen oder auch auf Fleisch und Fisch\u003c\/strong\u003e, zum Beispiel im Vitello Tonnato. Köstlich sind sie auch in Streifen geschnitten im \u003cstrong\u003eSalat\u003c\/strong\u003e oder einfach pur zum \u003cstrong\u003eAperitivo\u003c\/strong\u003e. Kapernblätter sind eine köstliche Delikatesse, die man selbst in Italien nur selten findet und die man nicht mehr missen will, wenn man sie einmal kennengelernt hat.\u003c\/p\u003e\n\u003cp data-sourcepos=\"4:1-4:291\"\u003eDie Kapernblätter stammen aus \u003cstrong\u003ePantelleria\u003c\/strong\u003e, einer kleinen, vulkanischen Insel zwischen Sizilien und Tunesien. Der Spitzenbetrieb La Nicchia hat es sich zur Mission gemacht, das lokale Kaperngeschäft wieder anzukurbeln und Genießern aus der ganzen Welt anhand ihrer selbst kultivierten Kapern nicht nur zu zeigen, wie vielfältig und feinsinnig Kapern verarbeitet werden können und wie abwechslungsreich sie als Würzmittel sind. Sondern auch, dass sie viel besser schmecken können als die handelsübliche, oft unangenehm stichige Billig-Ware aus anderen Ländern. Alle Teile des Kapernstrauchs werden von La Nicchia auf einfallsreichste und höchstanspruchsvolle Weise verarbeitet, so dass jedes Produkt der Marke aromatisch voll überzeugt.\u003c\/p\u003e","brand":"La Nicchia","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54395532935436,"sku":"CONS-NICC-05","price":12.9,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0246\/9180\/2208\/files\/LaNicchiaKapernblaetter_055109d4-300f-40f3-93a0-9fff87b3a3b0.jpg?v=1778356176"},{"product_id":"tropea-aus-dem-ofen","title":"Rezept: Schnelle Pasta mit Tropea-Zwiebeln und Kapern","description":"\u003cp\u003eItalienische Tropea-Zwiebeln gehören zu den feinsten und aromatischsten Zwiebelgewächsen, die man in der Küche verarbeiten kann. Ich erwarte das Auftauchen der ersten rosafarbenen \u003cem\u003eCipolotti di Tropea\u003c\/em\u003e jedes Frühjahr sehnlichst. Ein sehr unkomplizierte und höchstbefriedigende Pasta mit Tropea-Zwiebeln habe ich kürzlich entdeckt, als ich in der Eile ein schnelles Abendessen improvisieren musste. Wenn man großes Glück hat, erwischt man manchmal auch in Herbst und Winter bei einem engagierten Gemüsehändler frische, pralle, süße Frühlingszwiebeln, die sich für dieses Rezept eignen und so ist es mittlerweile zu einem Küchenklassiker bei mir geworden, das mir die ungemütlichen Abende der Übergangsjahreszeiten versüßt.\u003c\/p\u003e\u003ch3\u003eGenial an faulen Abenden: Pasta mit Tropea-Zwiebeln und Kapern aus dem Ofen\u003c\/h3\u003e\u003cp\u003eNeben den frischen Zwiebeln braucht es dafür nur Salzkapern, etwas guten Rotweinessig, frische Petersilie und gutes Olivenöl.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDie kleingeschnittenen Tropea-Zwiebeln gebe ich mit ein paar in Weißwein oder Wasser gewässerten Salzkapern, der frischen gehackten Petersilie und reichlich Olivenöl in eine ofenfeste Form. Das Ganze besprenkele ich mit etwas Rotweinessig. Pfeffern und salzen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eNun kommt das Gemüse für gut zwanzig Minuten in den 180 Grad heißen Backofen. Die Zwiebeln bekommen im Ofen jetzt ein bisschen Farbe und entwickeln dabei herrliche süß-herbe Röstaromen. Sie verbinden sich wunderbar mit den senfig-blumigen Kapern und dem fein säuerlichen Rotweinessig.\u003c\/p\u003e\u003ch3\u003eDie herrlichen Röstaromen der gebackenen Tropea-Zwiebel\u003c\/h3\u003e\u003cp\u003eWährend dieser Zeit koche ich die Pasta und räume schon mal die Küche auf. Sobald die ganze Wohnung in einen wahrhaft berückenden Zwiebeldunst gehüllt und die Pasta al dente gekocht ist, gieße ich sie ab und gebe sie zurück in den Kochtopf.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDabei darf ruhig ein Schluck des stärkehaltigen Pastawassers im Topf zurückbleiben. Das sorgt für eine cremigere Verbindung der Pasta mit dem Gemüse aus Tropea-Zwiebeln. Und nun folgt die Hochzeit des Ofengemüses mit der Pasta: Einfach aus der Ofenform in den Topf geben und alles gut durchschwenken.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eZum Schluss nochmal Olivenöl drüber und etwas Parmigiano Reggiano – fertig ist das Abendessen.\u003c\/p\u003e","brand":"Rezept","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54789679153420,"sku":null,"price":2.49,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0246\/9180\/2208\/files\/Pasta-Tropea_8ee090f9-bc73-4c09-b091-ef4fc0492bb2.jpg?v=1778532792"},{"product_id":"blumenkohl-mit-dill-und-kapern","title":"Rezept: Blumenkohl mit Dill und Kapern","description":"\u003cp\u003eDas erste Gericht, das ich mit Blumenkohl kannte, war Blumenkohl mit in Butter gebratenen Semmelbröseln. Der Blumenkohl wurde im Ganzen gekocht und die Semmelbröselbuttersauce darüber gegossen. Ich hab als Kind immer versucht, so wenig Blumenkohl und so viel Semmelbröselsauce wie möglich zu bekommen. Blumenkohl fand ich damals eins der fadesten Gemüse der Welt, irgendwas daran schmeckte für mich nach Tod und Altersheim.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDas änderte sich irgendwann. Ich glaube, es war der Tag, an dem ich ein Kind kennenlernte, das den Blumenkohl aus dem Kühlschrank heraus roh aß. Ich probierte und merkte, dass dies das Geheimnis ist: Den Blumenkohl nie zu gar zu kochen. Sondern immer nur so leicht anzudünsten, dass er knackig bleibt und das kohlscharfe Aroma seines Rohzustands erhalten bleibt. Schon verwandeln sich Tod und Altersheim ins frische, helle Leben.\u003c\/p\u003e\u003ch3\u003eDas Geheimnis ist: Den Blumenkohl nicht zu verkochen, er muss knackig bleiben\u003c\/h3\u003e\u003cp\u003eSehr gern mag ich Blumenkohl daher bis heute als eine Art Carpaccio. Wobei Carpaccio natürlich nicht ganz die richtige Bezeichnung ist, weder handelt es sich beim Blumenkohl um Fisch oder Fleisch, noch lasse ich ihn vollständig roh.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eIch dünste ihn lediglich so lang in einem Sieb über gut gesalzenem Wasser, dass er noch bissfest bleibt und schneide dann seine Röschen so dünn es geht auf.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDarüber kommt auf dem Teller bestes Olivenöl, ein paar in gutem Weißwein oder Wasser gewässerte Salzkapern, fein gehobelter Parmigiano Reggiano, etwas Pfeffer und etwas Dill, fertig.\u003c\/p\u003e\u003ch3\u003eEin gutes Gericht für ein Sommerpicknick im warmen Gras\u003c\/h3\u003e\u003cp\u003eDill? Klingt übrigens deshalb so unitalienisch, weil man ihn in Italien, wenn überhaupt, nur im Norden, vor allem in Südtirol und an der norditalienischen Ostküste isst. Wobei es, wenn ich meinen Recherchen trauen darf, angeblich im alten Rom auch ein Pesto mit Dill gegeben haben soll, das man traditionellerweise zu Spanferkel aß. Dill, Datteln, Kümmel, Honig, Senf, Oregano und Pinienkerne sollen in diesem Pesto gewesen sein. Könnte man sich mal für wann anders notieren. Schön ist jedenfalls, finde ich, dass herkömmlicher Dill in Italien neben \u003ci\u003eA\u003c\/i\u003e\u003cem\u003egneto\u003c\/em\u003e den schönen Namen \u003cem\u003eFinocchio Bastardo\u003c\/em\u003e trägt, Bastardfenchel.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eAm besten isst sich dieses Blumenkohl-Carpaccio mit Dill und Kapern auf jeden Fall im warmen Gras. Und wer wie ich grad eine Flasche kalten Sancerre im Kühlschrank hat, sollte die dringend dazu öffnen.\u003c\/p\u003e","brand":"Rezept","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54789679776012,"sku":null,"price":2.49,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0246\/9180\/2208\/files\/Blumenkohl-Dill_f5c048b4-1287-4c22-8ee0-5f21380d9d07.jpg?v=1778532807"},{"product_id":"melanzane-alleoleana","title":"Rezept: Melanzane all'Eoleana","description":"\u003cp\u003eZugegeben, Auberginen zählen nicht zu den optisch elegantesten Früchten, dafür aber ganz sicher zu den befriedigendsten. Auf diese Art, die äolische Art, gefüllt mit ihrem eigenen Fruchtfleisch, Pecorino, Kapern, Semmelbröseln, Ei und einigen anderen Zutaten, isst man sie am allerbesten auf einer Art Grillfest auf einem halb verrotteten italienischen Bauernhof in Sizilien. Mit einer Karaffe jungem Rotwein vom Bauern nebenan. Irgendwer macht im Hintergrund ein riesiges Feuer aus Ästen und Blättern und toten Büschen und – naja. Man kann ja nicht alles haben. Aber umso besser, wenn man schon mal dieses Essen hat. Dann tut es auch das eigene Wohnzimmer als Setting und dann macht es auch nichts, wenn draußen Dauerregen herrscht obwohl längst Sommer sein sollte.\u003c\/p\u003e\u003ch3\u003eMan kann ja nicht alles haben, aber diese Aubergine, die kann man relativ leicht haben\u003c\/h3\u003e\u003cp\u003eDie Grundidee stammt von der von uns hochgeschätzten alice TV-Kochserie der Masseria Sciarra. Wir schrieben neulich schon über sie. Ich habe ihr Rezept diesmal aber noch um ein paar Zutaten erweitert.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eEs geht so: Auberginen kurz unter dem Stil abschneiden, die oberen Teile werden später die Deckel, aushöhlen – natürlich nur so sehr, dass ihre Wände einigermaßen stabil bleiben – salzen und zwischen 30 und 60 Minuten lang kopfüber auf einen Teller stellen, so dass Flüssigkeit und Bitterstoffe sich lösen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eFür die spätere Füllung der Auberginen jetzt das Fruchtfleisch in nichts weiter als Olivenöl in der Pfanne braten bis es butterweich ist. Nicht zu knapp Pecorino reiben (so fein wie möglich), aber fürs Erste beiseite stellen. Zitronenschale reiben, Petersilie, Kapern, Knoblauch hacken. Wenn die Aubergine weichgebraten ist, Flamme ausmachen und Zitronenschale, Petersilie, Kapern und Knoblauch druntermischen. Salzen und pfeffern, ziehen lassen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eJetzt, das ist der Teil, den ich mir ausgedacht habe, weil mir so eine winzige süßliche Note in dem Rezept gefehlt hat und ich die Kombination von Auberginen und Rosinen zum Beispiel in der Caponata sehr gern hab: eine kleine Hand voll Rosinen in ein wenig Traubensaft und etwas süßem weißen Balsamico aufkochen, bis sie relativ prall aufgegangen sind. Nebenbei Pinienkerne rösten. Rosinen abgießen und entweder im Ganzen oder je nach Geschmack kleingehackt zur in der Pfanne ziehenden Füllung geben und unterrühren. Pinienkerne hacken und ebenfalls unterrühren.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDie kopfüber stehenden Auberginenkörper unter kaltem Wasser abspülen, bis das Salz runtergewaschen ist und mit Küchenkrepp  unter vorsichtigem Druck abtrocknen.\u003c\/p\u003e\u003ch3\u003eErst aus dem Ofen holen, wenn die Aubergine wirklich, wirklich durch ist\u003c\/h3\u003e\u003cp\u003eDie Füllung müsste jetzt einigermaßen abgekühlt sein, also den Pecorino und dazu ein aufgequirltes rohes Ei untermischen und dann noch Semmelbrösel – mengenmäßig einfach nach Gefühl so lange dazugeben, bis eine ganz gute, stabile Konsistenz erreicht ist. Nachher, wenn die Aubergine aus dem Ofen kommt, wird es ein bisschen so sein, als stecke in der Aubergine ein fantastisch aromatisierter Käse-Semmelknödel.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eJetzt aber erstmal alles in die Auberginen füllen, Deckel aufsetzen, und für gut eine Stunde in den Ofen damit. Das Wichtigste: Erst rausholen, wenn die Aubergine wirklich, wirklich durch ist!\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDann: Frisches Brot in der Pfanne in Olivenöl und Knoblauch rösten, auf den Teller damit, bisschen frisches Basilikum auf das Brot streuen, gebackene Aubergine dazu und los essen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003ePS: Ich hab zwei Auberginen gemacht, man nimmt am besten die runden, die lassen sich am schönsten füllen. Allerdings reichte meine aus diesen zwei Auberginen gemachte Füllung trotz aller Zutaten am Schluss nur für das Füllen von eineinhalb Auberginen, weil das Fleisch in der Pfanne so sehr zusammengeschrumpft ist. Man rechnet also am besten immer eine Aubergine bzw. entsprechend Auberginen mehr ein, die man dann ausschließlich für die Füllung verarbeitet.\u003c\/p\u003e","brand":"Rezept","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54789679939852,"sku":null,"price":2.49,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0246\/9180\/2208\/files\/DSC0023_3dc44f79-23f6-4773-afb5-d728b12b60d5.jpg?v=1778532810"},{"product_id":"kalte-zitronennudeln","title":"Rezept: Kalte Zitronennudeln","description":"\u003cp\u003eWenn meine Nudeln kalt werden, weil es draußen zu warm ist, um sie sofort zu essen, muss ich an Nudelsalat denken. Und damit unweigerlich an Grillfeste, Mayonaise, wässrige Kartoffeln, Fett und Soßen aus dem Supermarkt. Schon hätte ich am liebsten doch ein warmes Mittagessen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDabei ist dieses Elend wirklich nicht nötig, wenn man sich dieses kleine Gericht zubereitet: kalte Zitronennudeln. Es ist kein Nudelsalat und auch keine Grillfestbegleitung. Es ist einfach nur ein kühles Nudelgericht. So erfrischend und leicht wie der Sommer. Und so schnell gemacht, dass man es in 15 Minuten auf dem Tisch hat. Versprochen.\u003c\/p\u003e\u003ch3\u003ePasta als Erfrischung\u003c\/h3\u003e\u003cp\u003eWährend ich kurze Nudeln gerade so lange in gut gesalzenem Wasser (wer das Kochwasser hier bereits ausreichend salzt, muss nachher nicht nachsalzen) koche, dass sie noch gut Biss haben, reibe ich die Schale von einer Zitrone ab und presse die Frucht danach aus. In eine Schale gebe ich Olivenöl, und schmecke es mit Zitronensaft und -schale ab. Nun gebe ich eine Handvoll kleingeschnittene Minzblätter dazu und ein paar kleine, gut in Wasser oder einem guten Weißwein gewaschene Salzkapern. Damit sich die Aromen gut verbinden, lasse ich die Mischung noch ein bisschen stehen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eSobald die Nudeln soweit sind, spüle und kühle ich sie unter eiskaltem Wasser ab. Dieses ansonsten frevelhafte Vorgehen ist hier ausnahmsweise mal erlaubt, denn im Gegensatz zu sonstigen Nudelgerichten brauchen wir die Stärke des Kochwassers ja gar nicht. Ganz im Gegenteil. Wir wollen für diesen Nudelsalat keinen cremigen Sugo, keine Sämigkeit, sondern die vollkommene Frische. Für die gute Verbindung aller Zutaten sorgt später das Öl.\u003c\/p\u003e\u003ch3\u003eAusnahmsweise darf, ja muss die Pasta für den Nudelsalat sogar kalt abgespült werden\u003c\/h3\u003e\u003cp\u003eWenn die Pasta schön kühl ist, wird sie in einer großen Schüssel mit der Ölmischung vermischt. Frisch gemahlener Pfeffer dazu und, wer will und wer hat, noch ein bisschen frische Büffelmozzarella. Auch eine gute Idee wäre hier der Einsatz von Primo Sale, so nennt sich ein magerer sizilianischer Frischkäse, der sich im Sommer ideal in fast jedem Gericht macht. Auch ein wenig feinst geriebener Parmigiano Reggiano kann den Geschmack unterstützen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eWer es richtig ernst meint mit der Erfrischung, stellt die kühle Zitronenpasta jetzt nochmal in den Kühlschrank. Dann kann man immer mal beim Vorbeigehen einen Löffel probieren. Und wer es eilig hat, isst sofort.\u003c\/p\u003e","brand":"Rezept","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54789681119500,"sku":null,"price":2.49,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0246\/9180\/2208\/files\/kalte-zitronennudeln.jpg?v=1782327594"},{"product_id":"caponata","title":"Rezept: Caponata","description":"\u003cp\u003eDie geniale sizilianische Caponata muss man eigentlich schon für ihren Namen mögen, der so schön nach einer irren Collage aus Al Capone, Pistolen, Pfeffer und großen Kantaten klingt.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eLeider ist eine Caponata nicht unbedingt besonders hübsch anzusehen. Man soll sie aber auch gar nicht fotografieren, sondern essen. Der Koch Tim Raue hat einmal sehr treffend über die Caponata geschrieben, sie sehe aus wie ein überfahrenes Tier. Das muss aber auch so sein, denn eine Caponata schmeckt nur, wenn alle Zutaten geradewegs miteinander verschmelzen, insbesondere die Auberginen müssen fast zerfallen. Raue fügt seiner Variante übrigens – und das bringt uns direkt zum extrem flexiblen Wesen der Caponata – Koriander und Fischsauce bei. Jeder Italiener schlüge angesichts dieses Frevels zwar die Hände über dem Kopf zusammen, so abwegig aber ist Raues Variation dann doch nicht. Immerhin ist das einzig Klassische an der Caponata das Fehlen eines klassischen Rezepts. Angeblich ist sie in Sizilien verwurzelt, Tatsache ist aber, dass es so genau keiner weiß und sie vor allem jeder anders zubereitet. Einzig ihr süß-saurer Charakter (das einige durch die Beigabe von Zucker, andere durch eingelegte Rosinen erzielen) und die Tatsache, dass mehrere Gemüsesorten (meist Auberginen und Tomaten) zu einer fast cremig anmutenden würzigen Masse gebraten werden, zeichnen sie aus.\u003c\/p\u003e\u003ch3\u003eDas ist klassisch für die Caponata: Jeder macht sie anders\u003c\/h3\u003e\u003cp\u003eBei der Caponata gilt also einmal mehr, was im Prinzip ja für jedes Gericht gilt: man muss sie einfach immer mal wieder zubereiten und jedes Mal aufs Neue rumexperimentieren, bis man die Mischung gefunden hat, die einem gefällt. Oder man macht sie aus Prinzip jedes Mal ein wenig anders - viel schiefgehen kann sowieso nicht.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eGewürfelte Auberginen in etwas Olivenöl in der Pfanne braten, bis die Auberginen eine goldbraune Farbe angenommen haben und ganz und gar weich sind (nichts ist schlimmer als zu kurz gegarte Auberginen). In eine Schale geben und beiseite stellen. Genauso mit der gleichen Menge gewürfelten Karotten, Sellerie und knackiger, süßer Tomaten verfahren. Nun alles wieder gemeinsam in die Pfanne geben und Oliven, Kapern und Pinienkerne untermischen. Mit Salz abschmecken. Während die Auberginen braten, koche ich ein paar Rosinen in etwas Weißwein, Honig und Rotweinessig auf, bis die Rosinen ganz prall werden, aber noch nicht platzen. Rosinen zum Gemüse geben. Ebenso einen Hauch gehackte Orangenzesten. Mit Salz, Pfeffer und Rotweinessig abschmecken. Wenn vorhanden, frisches Basilikum zerrupfen und dazu geben. Vom Feuer nehmen und ziehen lassen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDie Caponata schmeckt am besten, wenn sie eine Nacht im Kühlschrank verbracht hat und dort ordentlich durchgezogen ist. Man kann sie kalt oder warm essen, als Hauptspeise oder Beilage. Wir empfehlen Zimmertemperatur. Sehr gut passt sie zu einer frischen Burrata. Dazu ein geröstetes Brot und ein kaltes Glas Weißwein und fertig ist das Abendessen, das aber natürlich genauso gut als Frühstück, Mittagessen oder Mitternachtssnack durchgeht und zu gedünstetem Fisch genauso so gut passt wie zum Salat oder zu Kartoffelchips und eigentlich sowieso IMMER im Kühlschrank stehen sollte.\u003c\/p\u003e","brand":"Rezept","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54789681185036,"sku":null,"price":2.49,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0246\/9180\/2208\/files\/caponata_01_bfc00e96-974f-40f5-b824-e627848a33ee.jpg?v=1778532839"},{"product_id":"verbrannte-erde","title":"Rezept: Verbrannte Erde","description":"\u003cp\u003eWer dieses Foto betrachtet und denkt, dass aus Versehen die Farben vertauscht wurden oder ein Schwarzweißfilm in der Kamera eingelegt war, liegt falsch. Denn diese Tortelli sind aus \u003cem\u003eGrano Arso,\u003c\/em\u003e einer der unzähligen Weizenspezialitäten aus Italien. \u003cem\u003eGrano\u003c\/em\u003e, der Weizen, wird zu Mehl gemahlen und dann über dem Feuer geröstet – \u003cem\u003earso\u003c\/em\u003e heißt nichts anderes als verbrannt – bis er eine dunkelbraune, fast schwarze Farbe annimmt.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDas sieht zunächst erstmal spektakulär aus, die eigentliche Sensation ist aber sein Geschmack. Denn mit Weizen, wie man ihn kennt, hat er so gut wie gar nichts mehr zu tun. Er schmeckt nach Erde, nach Holz und Wald und Lagerfeuer und Heu. Eigentlich genau so, wie es oft im Herbst auf Bauernhöfen riecht, wenn irgendwo auf einer großen Wiese gerade mal wieder auf einem Haufen Äste und Blätter verbrannt werden. Tatsächlich ist diese Spezialität so in der Art entstanden: Apulische Tagelöhner sammelten von den abgebrannten Weizenfeldern der Grundbesitzer auf, was sie dort noch an Korn finden konnten und verarbeiteten es zu Mehl für ihre Speisen weiter.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eVerwenden kann man den geräucherten genauso wie den normalen Weizen. Also zum Beispiel in Form von frischem Nudelteig. In Rezepten wird dieser meist aus einer Mischung von \u003cem\u003eGrano Arso\u003c\/em\u003e und hellem Weizen zubereitet, meistens liest man von ungefähr einem Viertel \u003cem\u003eGrano Arso.\u003c\/em\u003e Ich habe für dieses Rezept mehr benutzt, ungefähr drei Viertel. Der Geschmack ist dann aber auch wirklich sehr intensiv.\u003c\/p\u003e\u003cimg alt=\"splendid_03\" class=\"alignnone size-full wp-image-3448\" height=\"801\" src=\"https:\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0246\/9180\/2208\/files\/Splendid_03.jpg?v=1775493500\" width=\"1200\"\u003e\u003ch3\u003eTeig aus Grano Arso so dünn wie möglich ausrollen\u003c\/h3\u003e\u003cp\u003eIst das Mehl mit Eiern und etwas Salz zu einem geschmeidigen Teig verknetet, kommt dieser für eine halbe Stunde in Folie gewickelt in den Kühlschrank. In dieser Zeit verbinden sich Mehl und Feuchtigkeit zu einer homogenen Masse und können später noch dünner ausgerollt werden.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eWährenddessen bereite ich die Füllung zu. Diese besteht lediglich aus Tomaten, Kapern und Ricotta.  Ich püriere ofengebackene Tomaten aus dem Glas zusammen mit Ricotta und schmecke das Ganze mit reichlich Salz und Pfeffer ab (Nudelfüllungen sollten immer ein bisschen überwürzt sein). Etwas Parmigiano Reggiano macht sich - wie in jeder Nudelfüllung - auch sehr gut für Geschmack und Konsistenz. Die Kapern hacke ich nur grob und mische sie dann dazu. Sie sollen später noch in der Füllung zu erkennen sein.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDann rolle ich den Nudelteig so dünn wie nur möglich aus. Das funktioniert sehr gut mit dem verwendeten Mehl, da es gute Klebeeigenschaften besitzt. Die hauchdünnen, gefüllten Nudeln gare ich sofort wenige Minuten in heißem Wasser und serviere sie dann mit Butter, Parmigiano Reggiano und ein wenig klein gehacktem Schnittlauch. Der Geschmack ist unglaublich. Die fruchtige Füllung bildet den perfekten Gegensatz zum pikanten, fast rauchigen Teig. Die Butter verbindet beides aufs Vorzüglichste.\u003c\/p\u003e","brand":"Rezept","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54789682004236,"sku":null,"price":2.49,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0246\/9180\/2208\/files\/verbrannte-erde.jpg?v=1782330431"},{"product_id":"anderes-vom-fegefeuer","title":"Rezept: Scharfe Pappa al Pomodoro mit pochiertem Ei","description":"\u003cp\u003eIch bin immer auf der Suche nach Gerichten, die sich gut gegen Mittag frühstücken lassen. Vorher habe ich selten Hunger. Es gibt ein neapolitanisches Gericht, das Ähnlichkeiten mit der israelischen Eierspeise Shakshuka aufweist: \u003cem\u003eUova al Purgatorio.\u003c\/em\u003e Eier aus dem Fegefeuer. Der Name allein ist natürlich schon überzeugend.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eAllerdings hatte ich auch großen Appetit auf Knoblauch, Peperoncino, Kapern, Oliven, einige klassische \u003cem\u003ePuttanesca\u003c\/em\u003e-Zutaten also. Ich hätte meine Variante \u003cem\u003eUova alla Puttanesca nel Purgatorio\u003c\/em\u003e taufen können: Eier nach der Hure im Fegefeuer. Und dazu ein geröstetes Brot.\u003c\/p\u003e\u003ch3\u003eEin pochiertes Ei auf einer scharfen \u003cem\u003ePappa al Pomodoro\u003c\/em\u003e thronend\u003c\/h3\u003e\u003cp\u003eDann aber erinnerte ich mich daran, wie gut mir neulich Pappa al Pomodoro geschmeckt hatte. Mein Brot musste also auch noch rein in meine Tomatensoße, anstatt bloß dazu serviert zu werden. Außerdem fiel mir ein, dass mir in Wasser pochierte Eier eigentlich noch besser schmecken als in Tomatensoße gegarte. Vielleicht, weil auch sie im Italienischen eine solche sprachliche Freude sind: \u003cem\u003eUova in Camicia\u003c\/em\u003e, Eier im Hemd.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eAlso beschloss ich, das Ei zu pochieren und auf einer scharfen \u003cem\u003ePappa\u003c\/em\u003e thronend zu servieren. Hätte ich ein Eierspeisen-Lokal, dies wäre dort ein Bestseller. Keiner würde sich mehr nach einem Avocado-Toast mit Ei umsehen. Schlechte Zeiten brächen an für die Avocado-Könige in Limpopo.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eUnd so geht's: Olivenöl in einem Topf erhitzen, fein gehackte Karotte, fein gehackten Stangensellerie, fein gehackten Knoblauch und fein gehackten Peperoncino hineingeben. Auf niedriger Flamme vorsichtig anbraten. Der Knoblauch sollte dabei nicht braun werden.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eGewaschene und gehackte Kapern und gehackte schwarze Oliven dazugeben. Ein paar Minuten mit braten, dann mit einer guten Tomatenpassata ablöschen. Altes, hartes oder getoastetes Weißbrot in kleine Stücke gehackt zum Sugo geben. Außerdem etwas frische Petersilie. Die scharfe \u003cem\u003ePappa\u003c\/em\u003e gut einkochen lassen.\u003c\/p\u003e\u003ch3\u003eEi pochieren, bis das Eiweiß fest, das Eigelb aber noch cremig ist\u003c\/h3\u003e\u003cp\u003eNun das Ei pochieren: Wasser in einem Topf zum Kochen bringen, Flamme runterstellen, Schuss Weißweinessig ins Wasser, mit dem Schneebesen einen Wirbel ins Wasser rühren. Ei aufschlagen und in das Auge des Wirbels gleiten lassen und etwa fünf bis sieben Minuten simmern lassen, bis das Eiweiß fest, das Eigelb aber noch cremig ist. Mit der Schaumkelle herausheben.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eNach Geschmack noch etwas Parmigiano Reggiano oder Pecorino Pomano fein reiben und ebenfalls unter die \u003cem\u003ePappa\u003c\/em\u003e rühren.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eEi draufgeben, vielleicht noch frisches Olivenöl darüber träufeln und dann endlich: anschneiden.\u003c\/p\u003e","brand":"Rezept","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54789683020044,"sku":null,"price":2.49,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0246\/9180\/2208\/files\/Februar_05_cbd66ac5-ed23-4fef-9dbb-05da36679153.jpg?v=1778532887"},{"product_id":"strandsalat-im-maerz","title":"Rezept: Strandsalat im Winter","description":"\u003cp\u003eHin und wieder sollte man zum Zwecke der Alltagserfrischung alles umdrehen. Tagsüber schlafen, nachts wach sein. Den Pulli als Rock anziehen, den Rock als Oberteil. Im Sommer Entenbraten, im Winter Salat. Zum Beispiel diesen Wintersalat. Der sieht nicht nur aus wie ein Sonnenuntergang im Hochsommer, er schmeckt auch so, und das hilft manchmal besser gegen Winterblues als schon wieder nur Chai-Tee und Deckenburrito.\u003c\/p\u003e\u003ch3\u003eEine Orange wie ein sizilianischer Sommernachtswind\u003c\/h3\u003e\u003cp\u003eDie beste Orange für diesen Salat ist die sizilianische Tarocco-Orange mit Hauptsaison im Januar und Februar. Tarocco, allein das klingt ja schon wie ein sizilianischer Sommernachtswind. Andere nennen die Sorte auch Halbblutorange. Ihr Rot entwickelt die Frucht in den frostigen Nächten Siziliens am Fuße des Ätna-Vulkans – je mehr es davon während ihrer Reifezeit gibt, desto blutiger geraten sie.\u003c\/p\u003e\u003ch3\u003eAlle Zutaten für den Wintersalat möglichst fein aufschneiden\u003c\/h3\u003e\u003cp\u003eDie ideale Begleitung für diese poetischen Früchte sind Fenchel, Radicchio, roten Zwiebeln und kleine Taggiasca-Oliven aus Ligurien. Es kommt bei diesem Wintersalat sehr darauf an, die einzelnen Zutaten möglichst fein aufzuschneiden und die Orangen unbedingt gut zu filetieren. Die zähen weißen Orangenhäute bleiben sonst beim Essen ungut pelzig zwischen den Zähnen hängen, zu grob geschnittener Fenchel stößt im Mund hart an und erfordert beim Zerkauen viel Kiefermuskelkraft.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eOrangenfilets vorsichtig auslösen, Radicchio, Fenchel und rote Zwiebeln sehr fein schneiden (nur wenige rote Zwiebeln, das Zwiebelige soll sich im Hintergrund halten). Auf dem Teller anrichten, Taggiasche-Oliven entkernen und darüber streuen.\u003c\/p\u003e\u003ch3\u003eWer einen Strand hat, nimmt den Teller dort mithin\u003c\/h3\u003e\u003cp\u003eEin sehr gutes Olivenöl und einen milden, fruchtig-süßen Weißweinessig darüber träufeln – zum Beispiel einen aus Traubenmost und Weißweinessig gewonnenen Condimento Bianco, der sechs bis acht Jahre in Holzfässern reift.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eUnd dann? Wer einen Strand hat, an dem die Sonne scheint, nimmt den Teller mit dem Wintersalat dort mithin. Alle anderen stellen sich den Strand einfach vor.\u003c\/p\u003e","brand":"Rezept","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54789683183884,"sku":null,"price":2.49,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0246\/9180\/2208\/files\/Orangensalat_01_96da1c78-5d38-4c7b-9a28-1c90a50f0a95.jpg?v=1778532890"},{"product_id":"tomaten-im-glas","title":"Rezept: Tomaten im Glas","description":"\u003cp\u003eDie einen Menschen fragen sich, was gegen Schreibblockaden hilft, die anderen Menschen behaupten, Schreibblockaden gebe es überhaupt nicht. Ihr Argument lautet, LKW-Fahrer hätten ja auch keine Fahrblockaden. Wer sowas sagt, ist kein Autor, sondern LKW-Fahrer. Man sollte ihm befehlen, eine ganz dringende Lieferung bis Punkt morgen früh abzugeben, ihm aber weder zu sagen, was das für eine Lieferung ist (muss er sich schon selbst ausdenken), wo er diese abzugeben hat, noch, welche der vierhundertachtzigtausend verschiedenen möglichen Routen er dahin am besten nimmt. Einfach mal losfahren, irgendwann kommen Sie schon an, haha!\u003c\/p\u003e\u003ch3\u003eEtwas tun, das zu einem sicheren Ergebnis führt: Ofentomaten einmachen\u003c\/h3\u003e\u003cp\u003eAber natürlich sollte man sich auf den Vergleich Schreiben und LKW-Fahren gar nicht erst einlassen, er ist schief und führt zu nichts. Und mit Sachen, die schief sind und zu nichts führen, hat eine von einer Schreibblockade gepeinigte Person schon genug zu tun. Man sollte ihr zu einer freiwilligen Pause von der kreativen Zwangspause raten. Sie sollte etwas tun, das zu einem sicheren Ergebnis führt. Zum Beispiel Ofentomaten im Glas einmachen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eHier gibt es bereits eine Lobrede auf die unzähligen Möglichkeiten der Tomatensoße. Im Ofen gegarte Tomaten sind von so buttriger Süße und Würze, dass man kurz glaubt, sie vielleicht allen anderen Tomatenvarianten vorzuziehen. Aber gemäß der alten Regel \"Superlative haben selten Recht\" ist das natürlich falsch. Richtig ist, dass man Ofentomaten zu selten zubereitet. Alles, was im Ofen vor sich hingart, verwandelt die Wohnung einer geistesgeplagten Person sofort in ein warmes Zuhause und das wiederum reduziert die Geistesplagen.\u003c\/p\u003e\u003ch3\u003e\u003c\/h3\u003e\u003ch3\u003eIm Ofen gegarte Tomaten sind buttrig süß und hocharomatisch\u003c\/h3\u003e\u003cp\u003eOfen auf 220°C vorheizen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eTomaten waschen, am besten eignen sich eher kleine, leicht flaschenförmige, wie z.B Picadillys. Stielansatz rausschneiden. Tomaten auf das Backblech geben, in den Ofen schieben und warten, bis die Haut beginnt sich zu blähen und dunkel zu werden.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eBlech herausnehmen, Tomatenhaut abziehen, Backofen auf 180°C runterschalten. Knoblauchzehen häuten und andrücken, zwischen die enthäuteten Tomaten streuen, ein paar Salzkapern ebenso (ruhig ohne die Kapern vorher zu wässern. Das daran haftende Salz ist voller Kapernaroma und macht sich gut an den Tomaten). Alles mit Olivenöl beträufeln und für gut 30 bis 45 Minuten zurück in den Ofen geben, so dass die Tomaten schön durchgaren und sich ihre ganze Süße und Würze verdichtet.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eWährenddessen Einmachgläser und -deckel in kochendem Wasser sterilisieren und bereit stellen.\u003c\/p\u003e\u003cimg alt=\"Ofentomaten\" class=\"alignnone wp-image-6527 size-full\" height=\"801\" src=\"https:\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0246\/9180\/2208\/files\/Ofentomaten_03.jpg?v=1775493673\" width=\"1200\"\u003e\u003cp\u003e\u003cem\u003eSie sehen hier: Burrata auf Ofentomaten.\u003c\/em\u003e \u003c\/p\u003e\u003cp\u003eGebackene Tomaten in die Gläser geben und mit einem hervorragenden Olivenöl auffüllen. Zwei frische Knoblauchzehen, erneut einige Salzkapern und eine getrocknete Peperoncinoschote dazugeben, Gläser gut verschließen und in den Kühlschrank stellen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eWer die eingemachten Ofentomaten länger aufheben möchte, sollte am nächsten Tag, wenn sich alles gesetzt hat, nachsehen, ob die Tomaten noch gut mit Öl bedeckt sind. Gegebenenfalls mit etwas Olivenöl auffüllen. So halten sich die Tomaten bis zu einem Jahr.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eAm besten schmecken sie aber schon nach zwischen drei und zehn Tagen. Entweder einfach zur Burrata und frischem geröstetem Brot serviert. Oder samt Öl und Gewürzen zu einer sämig-scharfen Pastasoße püriert.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003ePS: Wer überhaupt keine Lust hat, zu warten, kann die Tomaten natürlich auch direkt nach ihrem Aufenthalt im Ofen zur Pasta, Burrata oder aufs Brot essen. Mit der Gabel zerdrücken oder pürieren, mit Salz, Pfeffer und evtl. Peperoncino abschmecken - fertig.\u003c\/p\u003e","brand":"Rezept","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54789683544332,"sku":null,"price":2.49,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0246\/9180\/2208\/files\/Ofentomaten_01_c75baa0c-36cd-4278-972a-6be6d0f27ca3.jpg?v=1778532898"},{"product_id":"geroesteter-blumenkohl-2","title":"Rezept: Gerösteter Blumenkohl","description":"\u003cp\u003eBlumenkohl tut mir ja immer ein bisschen leid. Er sieht aus wie eine deutsche Seniorenfrisur. Und in all meinen Kindheitserinnerungen schmeckt er auch wie eine. Seit einigen Jahren aber entdecke ich ihn völlig neu. Gut für mich, gut für ihn, gut hoffentlich auch für alle Splendido-Leser.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eBissfest gegart als Salat mit Dill, Kapern und Parmigiano Reggiano oder zu einem reifen Blauschimmelkäse habe ich ihn hier schon einmal gelobt. Ein anderes Mal in der Manier toskanischer Bauern, nämlich mit Brot, Knoblauch und Unmengen frischen Olivenöls zu einer Art Winter-Eintopf vermischt.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eEbenfalls sagenhaft ist gerösteter Blumenkohl. Das geht im Ofen, oder auf dem offenen Feuer oder Grill. Vor allem geht die Zubereitung so schnell und unkompliziert, dass man dabei getrost von Fast Food sprechen kann.\u003c\/p\u003e\u003ch3\u003eGerösteter Blumenkohl: die perfekte Beilage\u003c\/h3\u003e\u003cp\u003eIn Italien liegen meist gleich mehrere Blumenkohlvarianten im Supermarkt nebeneinander, angeordnet wie die Tricolore: links der zartgrüne, in der Mitte der altbekannte weiße Seniorenfrisur-Blumenkohl und rechts daneben ein zartorangefarbener. In Sizilien gibt es manchmal sogar violette Varianten. Schmecken tun sie meiner Meinung nach alle ziemlich ähnlich. Mir war nach grün, also ist dieser geröstete Blumenkohl grün, auch wenn auf den ersten Blick natürlich Verwechslungsgefahr mit einem Brokkoli besteht.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eBlumenkohl waschen und seine Blätter abzupfen. Blätter nur wegwerfen, wenn sie schon hart und trocken erscheinen. Erntefrische und saftige Blätter lassen sich gut feingehackt und roh einem Salat untermischen,  dünsten oder braten und mit Parmigiano Reggiano in eine Frittata backen. Ihr süßes, kohliges Aroma ist eigen und toll, viel zu schade, um sie zu entsorgen.\u003c\/p\u003e\u003ch3\u003eMarinaden immer leicht überwürzen\u003c\/h3\u003e\u003cp\u003eAus Olivenöl, Rotweinessig, süßlichem weißen Balsamico, gehacktem Knoblauch, gehackten Salzkapern, Zitronenabrieb, etwas Zitronensaft, Peperoncino und gehackten Taggiasca-Oliven eine Marinade zusammenrühren und gut abschmecken. Sie darf unbedingt überwürzt sein, immerhin ist sie für die Aromatisierung eines ganzen gerösteten Blumenkohls zuständig.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eGlattblättrige Petersilie hacken und Parmigiano Reggiano reiben und beiseite stellen. Beides kommt erst dazu, wenn der Blumenkohl aus dem Ofen kommt.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eJetzt kommt der schönste Part: Den Blumenkohlkopf ausgiebig mit der Marinade einmassieren. Rundherum. Die Kapern, Knoblauch und Olivenstücke darin kann man gut von unten im Blumenkohl verstecken, in seinem Geäst sozusagen, darin sind sie im Ofen vor dem allzu schnellen Verbrennen geschützt und geben ihr Aroma außerdem von innen an den Blumenkohl ab. Wer Zeit hat, lässt die Marinade eine halbe Stunde bis Stunde durchziehen, der Blumenkohl darf seinen Weg in den Ofen aber auch sofort antreten.\u003c\/p\u003e\u003cimg alt=\"gerösteter Blumenkohl\" class=\"alignnone size-medium wp-image-7988\" height=\"427\" src=\"https:\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0246\/9180\/2208\/files\/geroesteter-Blumenkohl-mariniert-640x427.jpg?v=1775493840\" width=\"640\"\u003e\u003cp\u003eAuf ein sauberes Backblech legen, nochmals mit Olivenöl begießen und in den auf 180°C vorgeheizten Ofen geben. Etwa eine halbe Stunde garen, bis der Blumenkohl rundherum goldbraun geröstet ist.  Zwischendurch mit einer Gabel reinstechen und die Konsistenz checken, am besten ist er noch leicht bissfest, wenn er serviert wird.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eWer mehr Röstaromen möchte: Zum Schluss kurz den Grill einschalten. Nach Bedarf zwischendurch noch einmal mit Olivenöl benetzen. Falls er innen noch nicht gar genug ist, außen aber schon zu dunkel, einfach mit einer Alufolie abdecken und weitergaren lassen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDen gerösteten Blumenkohl aus dem Ofen nehmen, aufbrechen, mehr Olivenöl drübergeben, die frische Petersilie und den Parmigiano Reggiano.\u003c\/p\u003e","brand":"Rezept","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54789684822284,"sku":null,"price":2.49,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0246\/9180\/2208\/files\/geroesteter-blumenkohl-2.jpg?v=1782327506"},{"product_id":"kaperncrudaiola","title":"Rezept: Kaperncrudaiola","description":"\u003cp\u003eDie Crudaiola, die rohe Soße zur Pasta, gehört zu den einfachsten Prinzipien der ohnehin schon einfachen italienischen Küche. Es ist rätselhaft, dass sie im deutschsprachigen Raum nicht längst mindestens so populär ist wie \u003cem\u003eSpaghetti Aglio e Olio\u003c\/em\u003e oder das Prinzip Pesto. Immerhin ist sie kein bisschen weniger genial: kaum Zutaten, kaum Zeitaufwand und das einzige was gekocht werden muss, ist die Pasta.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eKlassischerweise besteht so eine \u003cem\u003eCrudaiola\u003c\/em\u003e aus nichts weiter als frischen gewürfelten Tomaten, Knoblauch, Basilikum und dem besten Olivenöl, das die Küche hergibt. Doch wie es sich für etwas gehört, das mehr Prinzip als Rezept ist, lässt sich die Crudaiola beliebig variieren.\nMarisa, eine befreundete Olivenbäuerin am Gardasee verarbeitet neben ihrem hervorragenden Olivenöl auch selbstangebaute Kapern in jeder Form. Sie lässt es sich nicht nehmen, jedem Besucher bei der Visite mündlich mindestens ein gutes Rezept mit auf den Weg zu geben. Meistens passt es zur Jahreszeit und ist so einfach, dass man es sich nicht einmal notieren muss. Das Ergebnis trifft es immer auf den Punkt. Diese Kapernvariante der Crudaiola ist eines ihrer großzügig verteilten Rezepte und mittlerweile ein Klassiker in unserer Küche.\u003c\/p\u003e\u003ch3\u003eEin geniales Gestrüpp\u003c\/h3\u003e\u003cp\u003eDer Strauch der Kapern ist übrigens ein geniales Gestrüpp, das man mit seinen charakteristischen, runden Blättern oft an sonnenbeschienenen alten Steinmauern entdeckt (und derer gibt es in Italien bekanntlich viele). Nicht nur vermehrt sich die Pflanze schnell und gut, sie ist auch überaus vielseitig einsetzbar und fast komplett verwertbar. In Salz oder Essig eingelegt kann man sowohl ihre Blätter, ihre Knospen, als auch die später daraus entstehenden Früchte verzehren.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eMarisas Kaperncrudaiola kommt mit noch weniger Zutaten aus als die klassische Crudaiola: Große, in Essig eingelegte Kapernfrüchte – im Süden \u003cem\u003eCucunci\u003c\/em\u003e und im deutschsprachigen Raum meist Kapernäpfel genannt. Tomaten, bestes Olivenöl. Das war’s. Jetzt, wo die Tage länger und die Temperaturen wärmer werden, vergehen bei uns keine sieben Tage, ohne dass wir dieses Gericht mindestens einmal in der Mittagssonne essen. Tatsächlich kann es der Crudaiola draußen gar nicht heiß genug werden. Sie hat geradezu erfrischende Wirkung.\u003c\/p\u003e\u003ch3\u003eMinderwertige Qualität kann einem den ganzen Mittagstisch ruinieren\u003c\/h3\u003e\u003cp\u003eEs ist an dieser Stelle eigentlich müßig zu sagen, dass es essentiell wichtig ist, für ein Gericht, das nur aus drei Zutaten besteht, diese Zutaten ausschließlich in der erdenklich bestmöglichen Qualität zu benutzen. Wir sagen es trotzdem immer wieder. Es gilt für die Kapern, es gilt für die Tomaten, aber insbesondere gilt es fürs Olivenöl. Eine minderwertige Qualität kann einem den ganzen Mittagstisch ruinieren. Was die Kapernäpfel angeht: Im Supermarkt findet man oft nur die in billigem Weinessig eingelegte Industriekapernäpfel-Variante, die wir zur Not zwar auch tolerieren. Idealerweise sind Kapernäpfel in einem mildem Apfelessig eingelegt, der ihnen genau das ausgewogene Verhältnis von Süße und Säure verleiht. Im Zweifel sind die Kapernäpfel aus dem Feinkostladen des Vertrauens die richtige Wahl – ob sie nun tatsächlich im Apfel- oder einfach im besseren Weinessig daherkommen.\u003c\/p\u003e\u003ch3\u003eGroßzügig mit Olivenöl begießen\u003c\/h3\u003e\u003cp\u003eDie Kapernfrüchte und die kleinen, hoffentlich überaus süßen und aromatischen Tomaten in Würfel schneiden. Als Faustregel gilt: Zwei Drittel Tomaten, ein Drittel Kapern. Wichtig für die spätere Freude beim Essen ist eine vergleichbare Größe der Würfel – ob man sie dabei grober oder feiner mag, ist Geschmackssache. Kapern- und Tomatenwürfel samt ausgetretenem Saft in eine Schale geben und großzügig mit Olivenöl begießen. Das Ganze durchrühren und gut mit Pfeffer und Salz abschmecken. Wer noch nicht genug vom Kapernaroma hat, kann auch noch einige kleine, in Salz eingelegte Kapernknospen, die klassischen \u003cem\u003eCapperi,\u003c\/em\u003e hinzufügen. Auch hier hat die besagte Olivenbäuerin einen passenden Tipp parat: Das Salz nicht unter fließendem Wasser abwaschen, sondern die Kapern einige Minuten lang in etwas Weißwein baden. Geschmacklich tun sich durch diesen Trick neue Dimensionen auf.\u003c\/p\u003e\u003ch3\u003eEin kräftiger Sud\u003c\/h3\u003e\u003cp\u003eBleibt die Kapern-Tomaten-Mischung jetzt etwas stehen, löst sich das Wasser aus den reifen Tomaten. Es bildet zusammen mit dem Öl einen kräftigen Sud am Boden der Schale, der unbedingt erwünscht ist.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eJetzt nur noch Spaghetti in Salzwasser kochen, abgießen und sofort mit der kalten Tomaten-Kapern-Mischung vermengen. Und auch wenn schon ordentlich Olivenöl in der Crudaiola enthalten ist, empfiehlt es sich, die auf dem Teller angerichtete Pasta erneut mit dem obligatorischen \u003cem\u003eFilo d\u003c\/em\u003e\u003cem\u003e’O\u003c\/em\u003e\u003cem\u003elio\u003c\/em\u003e zuversehen. Er verbindet final alle Komponenten des Gerichts und bringt ihre feinen Aromen in Hochform.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eWer möchte, kann auch noch frischen Parmigiano reggiano dazu reiben. Nötig ist das bei einem Gericht von solcher Schlichtheit nicht, weshalb wir darauf verzichtet haben. Was nun folgt, ahnen wir alle. Guten Appetit.\u003c\/p\u003e","brand":"Rezept","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54789685641484,"sku":null,"price":2.49,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0246\/9180\/2208\/files\/kaperncrudaiola.jpg?v=1782327627"},{"product_id":"noch-ein-wintersalat-mit-staudensellerie","title":"Rezept: Noch ein Wintersalat","description":"\u003cp\u003eMan muss dem Körper dankbar dafür sein, dass Heißhunger sowohl in die gesunde als auch in die ungesunde Richtung funktioniert. Manchmal ruft alles in mir nach einer Maxipackung M\u0026amp;M's, manchmal aber auch nach knackigem Staudensellerie. Richtig gelesen, Staudensellerie. Nicht umsonst ist dieses auf den ersten Blick etwas freudlose, aber doch unglaublich kraftvolle Gemüse Teil des Soffrittos und damit Grundlage vieler guter Gerichte. Kein Gemüse kann es mit der salzig-sauren, grün-gesunde und übertrieben rohkostige Gemüsehaftigkeit des grünen Staudensellerie aufnehmen, sie hat etwas ungemein Vitales.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eSehr gut zu dieser grünen Vitalität passt in der Orangensaison die Süße frischer Orangenfilets. Zwischen November und März sind Orangen erntefrisch und damit am besten.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eStaudensellerie schälen und in orangenfiletgroße Stifte schneiden. Orangen filetieren. Rote Zwiebeln hauchdünn aufschneiden. Alle drei Zutaten gemeinsam in eine Salatschale legen. Ein Condimento aus frisch gemahlenem Pfeffer, sehr gutem Olivenöl, etwas süßem Condimento bianco und etwas frischen Orangensafts oder des Suds der eingelegten Orangenfilets und etwas kleingehackter Orangenschale abschmecken. Wer Salzkapern oder aromatische kleine Taggiasca-Oliven hat, rein damit. Muss aber nicht.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eSehr gut zu diesem Salat aus Staudensellerie passen außerdem einige zerstoßene hausgemachte Salzmandeln. Da man andernorts Sellerie erfolgreich mit Erdnussbutter kombiniert, könnte man stattdessen auch zerstoßene gesalzene Erdnüsse nehmen. Oder man erinnert sich daran, wie oft in Sizilien Orangen mit Pistazien kombiniert werden und nimmt diese. Oder alle drei.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eAlle Zutaten mischen und vor dem Essen bei Zimmertemperatur noch etwas durchziehen lassen.\u003c\/p\u003e","brand":"Rezept","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54789685969164,"sku":null,"price":2.49,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0246\/9180\/2208\/files\/noch-ein-wintersalat-mit-staudensellerie.jpg?v=1782327839"},{"product_id":"moenchsbart-mit-sardellen","title":"Rezept: Frühling am Meer","description":"\u003cp\u003eSobald sich die Sonne nach einem langen Winter wieder von ihrer herzlicheren Seite zeigt, gehe ich auf den Markt und beobachte die saisonale Gemüseauslage. Die Orangen werden weniger, die Artischocken mehr, meine Gemütslage heller.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDen endgültigen Frühlings-Beweis erbringen aber kleine, in Papier eingewickelte grüne Sträuße, die von weitem ein wenig wie Schnittlauch oder Gras aussehen. Und sich bei genauerem Hinsehen als dickes, fleischiges Gemüse zu erkennen geben.\u003c\/p\u003e\u003ch3\u003eMönchsbart und Sardellen, salzig und frisch\u003c\/h3\u003e\u003cp\u003eDer Mönchsbart, italienisch \u003cem\u003eBarba di Frate\u003c\/em\u003e oder auch \u003ci\u003eAgretti\u003c\/i\u003e genannt, gehört für mich zur Frühlingsvorfreude wie die Entdeckung der ersten Schneeglöckchen. Mönchsbart wächst insbesondere auf Wiesen und Feldern in der Nähe des Meeres, weshalb er auch so ungewöhnlich mineralisch, salzig und frisch schmeckt. Inzwischen wird er aber auch außerhalb Italiens immer öfter angebaut.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eEine alte Grundregel in der Küche besagt, dass vor allem jene Dinge gut zusammenpassen, die aus ganz ähnlichen Gegenden kommen. Deshalb nutze ich das ohnehin schon salzige Meeresaroma des Mönchsbarts und ergänze es durch Sardellen. Dazu kommen Kapern und Zitrone. Alles Zutaten, die sich vor allem im Süden Italiens finden und dort klassischerweise in unzähligen Rezepten kombiniert werden.\u003c\/p\u003e\u003ch3\u003eSardellen: Experten am Rande der Verzweiflung\u003c\/h3\u003e\u003cp\u003eLos geht's: In einer großen Pfanne erhitze ich ein kräftiges Olivenöl und lasse zwei, drei Sardellenfilets darin schmelzen. Wie bei jedem Lebensmittel gibt es auch hier große Unterschiede. Sardellen sind meistens in Öl eingelegt, die besseren in reinem Olivenöl. In Italien heißen sie \u003cem\u003eAcciughe\u003c\/em\u003e oder \u003cem\u003eAlici.\u003c\/em\u003e \u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDer Unterschied zwischen beiden Bezeichnungen treibt selbst die best informiertesten Experten regelmäßig an den Rande der Verzweiflung. Manchmal sind \u003cem\u003eAcciughe\u003c\/em\u003e in Salz und \u003cem\u003eAlici\u003c\/em\u003e in Öl eingelegt, manchmal sind \u003cem\u003eAcciughe\u003c\/em\u003e einfach die größeren Exemplare, die perfekt filetiert sind, während \u003cem\u003eAlici\u003c\/em\u003e eher kleine, zerstückelte Reste im Glas sind. Eine wirkliche Regel gibt es nicht. Die von mir eingesetzten waren \u003cem\u003eAcciughe\u003c\/em\u003e in Olivenöl.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eWährend die Sardellen schmelzen, wasche ich den Mönchsbart und sortiere die unschönen Stücke aus. Außerdem trenne ich die zusammengewachsenen Halme voneinander, damit sie sich später besser mit den Spaghetti mischen lassen. Die harten Enden schneide ich großzügig ab.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDie Spaghetti koche ich in reichlich Salzwasser und hacke noch etwas altes Brot zu kleinen Krümeln, die später auf das fertige Gericht kommen. Auch eine Praxis, die in Süditalien üblich ist. In diesem Fall habe ich kein einfaches Weiß- sondern ein relativ dunkel gebackenes Sauerteigbrot verwendet, was dem Gericht noch eine angenehm süß-sauer-bittere Geschmacksnuance hinzugefügt hat.\u003c\/p\u003e\u003ch3\u003eAb in die Sonne\u003c\/h3\u003e\u003cp\u003eJetzt gebe ich das Gemüse zu den Sardellen, dünste es kurz an und ergänze es mit etwas Kochwasser der Pasta, ein paar Teelöffeln gehackten Kapern und dem Saft einer halben Zitrone. Pfeffern und vorsichtig salzen. Sardellen und auch Mönchsbart sind schon salzig. Wer Kapern in Salz benutzt, sollte sich übrigens den guten Tipp einer befreundeten Kapernproduzentin zu Herzen nehmen: Kapern nie einfach unter fließendem Wasser abspülen, sondern in etwas Weißwein baden und das Salz damit abwaschen. Die Kombination erschafft neue Geschmacksdimensionen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eSobald die Pasta al dente gegart ist, werden sie mit dem Mönchsbart mit Sardellen vermengt und dann sofort angerichtet. Noch etwas Olivenöl darüber, die Brotkrümel und ein bisschen frisch geriebene Zitronenschale darauf verteilen, außerdem eine halbierte Sardelle. Dann ab in die Sonne und sich fühlen wie im Frühling am Meer, wenn die Strandbäder noch geschlossen haben und die Sonne noch nicht ganz so heiß vom Himmel brennt. Guten Appetit.\u003c\/p\u003e","brand":"Rezept","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54789686624524,"sku":null,"price":2.49,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0246\/9180\/2208\/files\/moenchsbart-mit-sardellen.jpg?v=1782327814"},{"product_id":"kartoffelsalat","title":"Rezept: Kartoffelsalat","description":"\u003cp\u003eMit Kartoffelsalat ist es ein bisschen wie mit Tanzen oder Singen. Klingt einfach, geht viel zu oft schief. Meistens lautet das Problem, zumindest im Falle des Kartoffelsalats: Fad, weil verwässert. Schuld sind dabei die für die ideale Würze scheinbar unverzichtbaren Komponenten Brühe oder Essig. Im Hause Splendido gibt es seit Jahren nur noch einen Kartoffelsalat. Er ist der beste. Und er ist idiotensicher. Denn er kommt ohne Brühe, ohne Essig, ohne jede potentielle Verwässerungs-Quelle aus. Die einzige darin enthaltene Flüssigkeit ist exzellentes Olivenöl. Das Rezept haben wir vor Jahren zwischen Tür und Angel von einer Oliven- und Kapernbäuerin am Gardasee bekommen.\u003c\/p\u003e\u003ch3\u003eDer beste und idiotensicherste Kartoffelsalat von allen\u003c\/h3\u003e\u003cp\u003eSeine Würzigkeit bezieht dieser Kartoffelsalat ausschließlich aus den sonstigen Zutaten. Die da wären: Schön speckige, im Inneren goldgelbe und festkochende Kartoffeln. Welche Sorte das in der jeweiligen Region genau ist, weiß der nächste besser sortierte Gemüsehändler. Frisches Basilikum. Rote Zwiebeln oder Schalotten. Aromatische kleine, dunkle Oliven, idealerweise die ligurischen Taggiasca-Oliven. In Salz eingelegte Kapern. An dieser Stelle kann man ruhig mal sagen, dass man ausschließlich Salzkapern verwenden sollte. In Essig eingelegte Kapern schmecken taugen nichts. Sie schmecken nicht mehr nach Kapern, sondern vor allem nach Essig. Weiter im Text: Einige süße, kleine Tomaten, nicht zu viele. Und ein einziges Salatblatt, idealerweise vom Romana-Salat. Dazu später mehr.\u003c\/p\u003e\u003ch3\u003eAromatische kleine, dunkle Oliven, idealerweise die ligurischen Taggiasca-Oliven\u003c\/h3\u003e\u003cp\u003eDie ungeschälten Kartoffeln in Salzwasser kochen. Beim Testen ob sie schon gar sind nicht zu oft mit der Gabel einstechen, damit nicht zu viel Wasser in die Kartoffeln eindringt. Abgießen, ausdampfen lassen, pellen und in grobe Würfel schneiden. Diese in eine große Schale geben – ruhig in jene, in der der Kartoffelsalat später serviert wird.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDie Blätter des Basilikums fein aufschneiden. Auch die Zwiebeln sehr fein schneiden. Oliven entsteinen und je nach Geschmack halbieren oder im Ganzen lassen. Die Salzkapern in ein Sieb geben und unter dem Wasserhahn schnell vom gröbsten Salz befreien, dann in eine kleine Schale geben und darin etwa zehn Minuten in Wasser oder – auch das ein Tipp der Bäuerin Marisa – in Weißwein ziehen bzw. wässern lassen. Etwa eine Handvoll kleine, süße Tomaten vierteln.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eNun zum erwähnten Salatblatt: Es wird in feine Streifen geschnitten, ganz so, als handele es sich dabei um Kräuter wie Petersilie oder Basilikum. Je nach Menge des Kartoffelsalats dürfen es natürlich auch zwei oder drei Blätter sein. Die Idee ist nur, dass das Gericht noch ein Kartoffelsalat bleibt. Das Salatblatt dient als Farbtupfer, als zarte Blatt-Komponente im Hintergrund.\u003c\/p\u003e\u003ch3\u003eDas Salatblatt wird in feine Streifen geschnitten, ganz so, als handele es sich dabei um Petersilie oder Basilikum\u003c\/h3\u003e\u003cp\u003eJetzt die Kapern aus ihrem Wasser- oder Weißweinbad nehmen, vorsichtig in etwas Küchenpapier oder einem sauberen Handtuch ausdrücken und leicht hacken. Sodann alle Zutaten zu den Kartoffeln in die Schale geben und kräftig durchheben. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eEs folgt das große, alles entscheidende Finale: großzügig idealerweise kräftig-scharfes Olivenöl drübergeben. Minderwertiges Öl rächt sich hier doppelt, da kein Essig im Spiel ist, der die ranzige Note übertünchen könnte. Erneut gut durchheben und eventuell noch einmal nachsalzen. Für Vegetarier ist der Kartoffelsalat an dieser Stelle fertig und perfekt.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eWer Fisch isst, kann entweder einige eingelegte Sardellen oder Sgombro, also Makrele, zu dem Kartoffelsalat geben. Sicherlich macht sich auch Thunfisch gut. Oder ein ganz anderer Fisch. Doch bitte nicht zu viel davon. Es gilt nach wie vor: Es soll ein Kartoffelsalat bleiben. Fünf Minuten ziehen lassen. Währenddessen einen guten Drink machen. Jetzt Drink und Salat auf den Balkon tragen und die Sonne genießen.\u003c\/p\u003e","brand":"Rezept","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54789687378188,"sku":null,"price":2.49,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0246\/9180\/2208\/files\/Kartoffelsalat_02_ef685b12-2273-4285-88f3-f5ef38d09d9a.jpg?v=1778533007"},{"product_id":"gruenes-genie","title":"Rezept: Grünes Genie","description":"\u003cp\u003eWas macht grüne Soßen eigentlich so unwiderstehlich? Man denke nur an die Frankfurter Grüne Soße, ein frisches Basilikum- oder Bärlauchpesto: Grüne Soßen scheinen die schönen Menschen unter den Lebensmitteln zu sein. Sie müssen nur auf den Tisch kommen, schon gucken alle interessiert und wollen mal probieren.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eKein Wunder: Grün ist alles, was gesund ist und lebt, was duftet und sprießt. Grün ist das Gras im Sommer, grün verspricht Leben und in Form von vierblättrigen Kleeblättern Glück. Die Ampel ist grün, wenn man fahren darf und grün ist die interessantere Augenfarbe. Grün ist angeblich auch die Hoffnung, obwohl nicht besonders viele fotografische Porträts von ihr kursieren.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eEine der mit Abstand interessantesten, vielseitigsten und saisonunabhängigsten grünen Soßen von allen grünen Soßen ist die italienische Salsa Verde. Sie ist an Würzigkeit und Geschmackstiefe kaum zu übertreffen, sie ist salzig, süß und sauer und braucht keinerlei aufwendige Begleitung, um zu glänzen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eSie passt zu einfachem Brot und zu Ei, zu Kartoffeln oder Pasta, zur Ratatouille, zu Lamm und Fisch, zu gegrillten Auberginen und zum milden Käse. Und klassisch ist sie zum Bollito, dem vor allem in Ligurien, im Piemont und der Toskana beheimateten Kochfleisch. Sie hält sich ein paar Tage im Kühlschrank und befriedigt jeden Nacht- und Nachmittagshunger aufs Beglückendste. Wenn einen das nächste Mal jemand fragt, was man auf eine einsame Insel mitnehmen würde, sollte die Antwort Salsa Verde lauten.\u003c\/p\u003e\u003ch3\u003eGenial? Ja, genial!\u003c\/h3\u003e\u003cp\u003eDas Rezept für die Salsa Verde ist einfach und ohne penible Mengenabgaben durch entspanntes Abschmecken zu bewältigen: In einen Mixbecher gibt man zunächst die Petersilie. Viel davon. Es sei an dieser Stelle ausdrücklich empfohlen, auch die weichen Teile der Stängel der Petersilie mit hineinzugeben. In ihnen steckt oft mehr Geschmack als in den schönsten Blättern.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eNun folgt etwas Olivenöl. Dabei ist es - wie auch bei der Zubereitung von Pesto und Mayonaise ratsam, keine allzu scharfe, bittere Variante zu wählen. Es würde den feinen Geschmack der Salsa sonst zu sehr dominieren. Nun wird beides püriert, allerdings ebenso vorsichtig und stoßweise wie beim Pesto. Die Zutaten sollen nicht zu heiß und dadurch bitter werden. Dabei nach und nach auch die weiteren Zutaten hinzufügen: Knoblauch (wenig, gerade so viel, dass man es schmeckt) und Kapern. Guter Tipp von einer italienischen Kapern-Bäuerin: wer Salzkapern benutzt, kann sie vorher statt nur mit Wasser auch mit einem guten Weißwein waschen, das gibt ihnen ein noch feineres Aroma.\u003c\/p\u003e\u003ch3\u003eDas Rezept für die Salsa verde ist einfach und durch entspanntes Abschmecken zu bewältigen\u003c\/h3\u003e\u003cp\u003eJetzt vorsichtig die Sardellen einarbeiten. Sardellen in Öl aus dem Glas (oder aus der Dose) sind sehr geschmacksintensiv. Die richtige Dosierung ist erreicht, wenn ihr deftiger, würziger Geschmack deutlich wird, die Salsa aber noch weit davon entfernt ist nach Fisch zu schmecken.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eMit Zitronensaft (erstmal nur ein paar Spritzer), Weißweinessig und einem ausgewogen süß-sauren Condimento Bianco abschmecken. Die Kapern und Sardellen sind meist so salzig, dass man gar nicht mehr extra nachsalzen muss. Wer mag, kann aber noch Pfeffer hinzugeben. Und wer die Salsa Verde noch etwas schärfer möchte, kann auch mit Peperoncino nachhelfen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eWie etwas auch bei der sizilianischen Caponata existieren übrigens von der Salsa Verde diverse Varianten – welche die Ursprungsversion ist, vermag einem kaum einer zu sagen, im Zweifel ist es immer die der eigenen Großmutter. Die einen fügen ihrer Salsa Verde neben allen oben beschriebenen Zutaten noch ein klein wenig rohe Zwiebeln hinzu, andere Basilikum und ein paar ganz Verrückte sogar Gurke. Manche pürieren Weißbrot oder Zwieback mit hinein und ein hartgekochtes Ei.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eGetreu dem Splendido-Motto \u003cem\u003eWeniger ist mehr\u003c\/em\u003e empfehlen wir natürlich fürs Erste unsere Variante.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eFreunde einladen, Salsa plus x servieren, Wein aufmachen, Leben genießen.\u003c\/p\u003e","brand":"Rezept","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54789687509260,"sku":null,"price":2.49,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0246\/9180\/2208\/files\/splendido_salsa_verde_256abc9f-f91b-4923-b522-368a4ed033f6.jpg?v=1778533011"},{"product_id":"zwiebeln-gratiniert","title":"Rezept: Zwiebeln, gratiniert","description":"\u003cp\u003eIn Italien hat nicht nur jede Region ihre Spezialität, sondern oft auch jedes Dorf mindestens ein Lebensmittel, das von irgendeinem Konsortium geschützt und dessen Produktion seit Generationen streng gehütet wird. Dieser manchmal schon an Wahnsinn grenzende Schutz von Traditionen treibt hin und wieder seltsame Blüten. Wenn zum Beispiel ein- und dasselbe Nudelgericht in zwei benachbarten Dörfern unterschiedliche Namen haben \u003cem\u003emuss.\u003c\/em\u003e Oder man auf der anderen Seite eines kleinen Flusses nur eine bestimmte Käsesorte schmelzen darf, was zwei Kilometer weiter schon als Frevel gilt. Schön ist hingegen, dass es so für beinah jedes Produkt ein Rezept gibt, das die Qualität und Eigenschaften des Produkts bestmöglich repräsentiert.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eIn Sizilien, genauer gesagt in \u003cem\u003eGiarratana\u003c\/em\u003e, gibt es die \u003cem\u003eCipolla di Giarratana,\u003c\/em\u003e eine riesige, flache Zwiebel, hellweiß und zart, mit einem ganz milden, zuckersüßen Eigengeschmack. Sie kann vielleicht noch mit zu groß geratenen Tropea-Zwiebeln verglichen werden oder mit den ebenfalls geschmacklich großartigen \u003cem\u003eCipolle di Breme\u003c\/em\u003e aus dem Norden Italiens.\u003c\/p\u003e\u003ch3\u003ePecorino, Semmelbrösel, Kapern, Olivenöl. Eigentlich ist das auch schon das ganze Rezept.\u003c\/h3\u003e\u003cp\u003eDas klassische Rezept zur Zubereitung der \u003cem\u003eGiarratana\u003c\/em\u003e beinhaltet nahezu alle Zutaten, die in Sizilien typisch sind: Pecorino, Semmelbrösel, Kapern, Olivenöl. Und eigentlich ist das auch schon das ganze Rezept. Der Vollständigkeit halber schreibe ich es aber trotzdem auf:\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDie großen, flachen Zwiebeln schäle ich zunächst und schneide sie dann in zwei gleiche Teile. Dabei flache ich sie unten ein wenig ab, damit sie gut auf einem Teller oder Blech liegen können. Dann rühre ich eine Art Panade aus gehackten Kapern, etwas Olivenöl, würzigem Pecorino und gehacktem, altem Brot zusammen. Ich schneide die Schnittflächen der Zwiebeln schachbrettartig ein, sodass später das Öl und die restlichen Zutaten auch ein wenig ins Innere gelangen können. Das ist gut für den Geschmack, vor allem ist es aber eine Freude auf dem Teller, wenn die butterzarten Zwiebeln langsam in ihre Einzelteile zerfallen und so fast gelöffelt werden können.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eAuf ein Blech setze ich die Zwiebeln, gebe großzügig von dem Käse-Brotgemisch darüber, massiere die Mischung ein wenig in das Gemüse ein und begieße die ganze Konstruktion dann großzügig mit bestem Olivenöl. Pfeffer und Salz sind hier Geschmackssache. Wenn der Pecorino schon salzig genug ist, braucht es kaum weitere Gewürze.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDann in den Backofen und solange bei ca. 160°C backen bis die Panade goldbraun und die Zwiebel komplett weich und gar gebacken ist. Eventuell zum Schluss noch einmal kurz den Grill einschalten.\u003c\/p\u003e\u003ch3\u003eDie gratinierte Zwiebel eignet sich als Beilage, Vorspeise oder einfach als kleine Mahlzeit zwischendurch.\u003c\/h3\u003e\u003cp\u003eDie gratinierte Zwiebel schmeckt heiß aus dem Ofen genauso gut wie kalt am nächsten Tag. Sie eignet sich als Beilage, Vorspeise oder einfach als kleine Mahlzeit zwischendurch. Wer irgendwo große, flache Zwiebeln bekommt (sie müssen ja nicht aus \u003cem\u003eGiarratana\u003c\/em\u003e sein), sollte sie unbedingt einmal so zubereiten. Das zarte, weiche Fleisch des Gemüses bildet zusammen mit der knusprigen Kruste eine großartige Kombination.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eBeim Essen dachte ich sofort an Davide Oldani und seine berühmte Zwiebelkreation. Die süß-salzige karamellisierte Zwiebel, die ich vor Jahren einmal in einem Restaurant in Parma gegessen habe. Oldani serviert seine Zwiebel mit Parmigiano Reggiano-Eis und einer klassischen \u003cem\u003eFonduta.\u003c\/em\u003e Zumindest letztere lässt sich auch hervorragend zu unserer gratinierten Sizilianerin ergänzen. Wer also die süditalienische Küche verlassen oder sie zumindest mit ein paar Komponenten aus dem Norden ergänzen möchte, geht vor wie folgt und rührt kurz bevor die Zwiebel aus dem Ofen kommt noch eine \u003cem\u003eFonduta\u003c\/em\u003e zusammen: In einem kleinen Topf etwas Weißwein zum Köcheln bringen und mit Sahne aufgießen. Dann geriebenen Parmigiano Reggiano (und unbedingt auch etwas von der würzigen Kruste des Parmigiano Reggianos) darin schmelzen. Mit Muskatnuss und weißem Pfeffer abschmecken und - wenn nötig - mit einem in Wasser gelösten Löffelchen Maisstärke abbinden.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDie lauwarme gratinierte Zwiebel aus dem Ofen in die heiße \u003cem\u003eFonduta\u003c\/em\u003e setzen. Wer möchte, kann natürlich auch den Pecorino mit Parmigiano Reggiano ersetzen oder die \u003cem\u003eFonduta\u003c\/em\u003e mit Pecorino zubereiten. Das darf dann nur keiner von der anderen Seite des Flusses erfahren.\u003c\/p\u003e","brand":"Rezept","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54789687968012,"sku":null,"price":2.49,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0246\/9180\/2208\/files\/zwiebeln-gratiniert.jpg?v=1782330472"},{"product_id":"spaghetti-alla-puttanesca","title":"Rezept: Spaghetti alla Puttanesca","description":"\u003cp\u003eSüße Tomaten, scharfer Tomatensugo, salzige Sardellen, herzhafte Oliven, senfölig-blumige Kapern, frischer Knoblauch, würziges Olivenöl – \u003cem\u003eche figa\u003c\/em\u003e! Bei kaum einem italienischen Gericht streiten die Gelehrten so leidenschaftlich über seine Herkunft, wie bei den \u003cem\u003eSpaghetti alla Puttanesca\u003c\/em\u003e. Unzählige Artikel befassen sich mit der Geschichte des zweideutigen Namens. Ob er tatsächlich aus einem Bordell nahe Rom stammt oder aus dem spanischen Viertel Neapels (wo man das Gericht angeblich ohne Sardellen zubereitete), bleibt ungeklärt. Und gefällt auch die Theorie, dass es auf den Jetsetter Sandro Petti zurückgehe, der eines Abends in seinem Restaurant \u003cem\u003eIl Rancio Fellone\u003c\/em\u003e auf der Insel Ischia \u003cem\u003e„una puttanata“\u003c\/em\u003e an Zutaten für seine Gäste zusammengeworfen haben soll. \"Irgendwelchen Mist\" also – der den Beteiligten dann aber erstaunlich gut mundete und so zum Klassiker wurde.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDoch egal wie und wo, zubereitet werden die Spaghetti nach Hurenart schnell und einfach. Es dürfte der allgemeinen Lebensbewältigung dienlich sein, dieses Rezept auswendig zu wissen – es lindert Mitternachts-Heißhunger in großer Runde und rettet verkaterte Tage.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eDie Spaghetti alla Puttanesca sind ein Klassiker, dessen Rezept man auswendig können sollte – es lindert Mitternachts-Heißhunger und rettete verkaterte Tage\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eSo geht's: In einer großen Pfanne in reichlich Olivenöl zunächst unter Rühren geschälte und halbierte Knoblauchzehen und einige eingelegte Sardellenfilets erhitzen – pro Person etwa zwei bis drei Stück.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Kapern (pro Person je nach Kaperngröße etwa zehn bis fünfzehn Stück) etwa zehn Minuten bis eine Viertelstunde in eine Schale mit Wasser (oder Weißwein) legen und anschließend erneut abspülen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eSobald die Sardellen in der Hitze geschmolzen sind, die gehackten Kapern dazugeben. Dann die Tomaten – im Sommer gern auch frische, süße Tomaten, ansonsten gehackte geschälte Dosentomaten oder eine eher gröbere Tomatenpassata – ergänzen und alles rund zehn bis zwanzig Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen, bis der Sugo eine angenehm sämige Konsistenz erreicht hat. Vorsichtig mit Salz und Peperoncino abschmecken (Achtung, Sardellen und Kapern enthalten schon viel Salz).\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eWährenddessen Spaghetti in Salzwasser kochen. Knoblauchzehen aus dem Sugo entfernen und die gehackten schwarzen Oliven (je nach Möglichkeit Gaeta oder Taggiasca) und fein geschnittene Petersilie hinzufügen. Spaghetti abgießen, wenn sie noch minimal zu \u003cem\u003eal dente\u003c\/em\u003e scheinen und dabei ein gutes Glas des stärkehaltigen Pastakochwassers zum Nachjustieren zurückhalten. Die Spaghetti in die Pfanne zum Sugo geben, alles gut durchschwenken, eventuell etwas Pastawasser dazugeben und noch etwas einköcheln und nachgaren lassen. Auf dem Teller mit einem kräftigen Schuss Olivenöl versehen und servieren.\u003c\/p\u003e","brand":"Rezept","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54789693702412,"sku":null,"price":2.49,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0246\/9180\/2208\/files\/spaghetti-alla-puttanesca.jpg?v=1782329321"},{"product_id":"gruenes-gemuese-mit-weissweinessig-und-kapern","title":"Rezept: Grünes Gemüse mit Weißweinessig und Kapern","description":"\u003cp\u003eBesonders brauchbar fürs kulinarische Gedächtnis erweisen sich Anleitungen, die mehr Methode als Rezept sind. Hier haben wir wieder so eines, denn fast jedes grüne Blattgemüse lässt sich auf diese Weise zubereiten und eignet sich danach als perfekte kleine Zwischenmahlzeit mit einer Scheibe Brot, oder als Beilage zu Fleisch oder Fisch.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDas Gemüse gründlich waschen und je nach Sorte in mehr oder weniger kleine Stücke schneiden. In einem kleinen Topf reichlich Olivenöl erhitzen und den in dünne Scheiben und kleine Stücke geschnittenen Knoblauch dazugeben. Unter Rühren leicht dünsten, bis das Öl angenehm aromatisiert ist, der Knoblauch aber noch keine Farbe bekommen hat. Das feuchte Gemüse dazugeben und bei kleiner Hitze zusammenfallen lassen.\u003c\/p\u003e\u003ch3\u003eMehr Prinzip als Rezept: Grünes Gemüse mit Weißweinessig und Kapern\u003c\/h3\u003e\u003cp\u003eBei Spinat oder anderem Blattgemüse geht das recht schnell, Sorten mit mehr Stängeln und härteren Stellen brauchen eventuell etwas länger. Es ist aber zu empfehlen, das Gemüse lieber kürzer zu garen, damit es noch etwas Biss behält.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e\u003ca href=\"\/products\/kochen-mit-kapern\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\"\u003eKapern\u003c\/a\u003e in einer Schale mit Wasser vom Salz befreien und nochmal unter fließendem Wasser abspülen. Größere Exemplare in kleine Stücke hacken, kleinere Kapern ganz lassen. Kapern zum Gemüse geben und alles mit einem großzügigen Schuss Weißweinessig ablöschen. Abschmecken und eventuell noch mit Salz und Pfeffer perfektionieren. Lauwarm mit einem Faden Olivenöl auf dem Teller servieren.\u003c\/p\u003e\u003ch3\u003eVarianten sind möglich mit Sardellen, Peperoncino oder Speck\u003c\/h3\u003e\u003cp\u003eEs ist übrigens möglich, dieses Contorno auf verschiedene Arten anzupassen oder zu variieren. Zum Beispiel indem man ein oder zwei Sardellenfilets mit dem Knoblauch schmelzen lässt oder indem man klein gewürfelten Speck ergänzt. Auch etwas Peperoncino kann bei manchen Gemüsesorten eine willkommene Ergänzung sein. Das Gemüse sollte jedoch immer im Vordergrund stehen, weshalb hier, wie so oft, weniger mehr ist.\u003c\/p\u003e","brand":"Rezept","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54789699272972,"sku":null,"price":2.49,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0246\/9180\/2208\/files\/splendido_gemuese_mit_kapern_und_weinessig_6008d6eb-ee6f-4a10-a728-eeeba6e47827.jpg?v=1778533342"}],"url":"https:\/\/splendido-magazin.de\/collections\/klaviyo_kapern.oembed","provider":"SPLENDIDO","version":"1.0","type":"link"}