{"title":"Rezepte: Speisekarte Grundlagen","description":"","products":[{"product_id":"pasta-fresca","title":"Rezept: Pasta Fresca","description":"\u003cp\u003eFrische Pasta zuzubereiten macht viel weniger Arbeit als man zunächst denkt. Ein bisschen Übung und Planung vorausgesetzt, verlängert sie die Zeit in der Küche höchstens um eine halbe Stunde. Der Genuss und Geschmack am Tisch wird allerdings mindestens verdoppelt. Außerdem macht es die Eigenproduktion möglich, auf die Herkunft der eingesetzten Produkte zu achten. Eier stammen mit Vorteil aus biologischer Haltung, Mehl, wenn möglich, von handwerklich arbeitenden Mühlen, die noch wissen woher das verarbeitete Getreide stammt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eWie bei fast allem in der Küche bedarf es auch für den perfekten Pastateig mehr Fingerspitzengefühl und Erfahrung als klarer Regeln.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eDas Grundrezept auf einen Blick – diese Zutaten braucht man\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eKlassischerweise besteht der Teig für die Pasta Fresca nur aus Mehl, optional Grieß und Ei (manchmal auch nur aus Eigelb, mehr dazu gleich). Eine gute Faustregel für einen Pastateig für zwei Personen lautet: Auf eine 100 Gramm schwere Mischung aus hälftig Mehl und hälftig Hartweizengrieß kommt ein ganzes Ei.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEs gehören weder Wasser noch Öl oder Salz in den Pastateig. Fehlt Flüssigkeit, kann und sollte man nur noch mit Eigelb nachjustieren, bis ein geschmeidiger Teig entsteht.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eUm zu verstehen, worauf es bei Pastateig ankommt, ist es wichtig die Grundcharakteristika von Mehl und Grieß zu kennen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIn Italien benutzt man traditionell Mehl des Mahlgrads 00 (doppio zero). Dieses fein ausgemahlene Weizenmehl entspricht nicht ganz der deutschen Variante 405, kommt ihr aber sehr nahe.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eMeistens gemischt mit Hartweizengrieß, den man in Italien Semola (etwas gröber) oder Semolina (etwas feiner) nennt. Während Mehl die Feinheit der Pasta begünstigt, gibt der grobkörnigere Grieß Struktur, Stabilität und Geschmack.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eDie feinen Unterschiede: Mit oder ohne Grieß? Mit oder ohne Eiweiß?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eWelches Verhältnis von Eigelb zu Eiweiß und Mehl zu Grieß erforderlich ist, kommt ganz auf das gewünschte Ergebnis an. Soll die Pasta hauchfein, dünn und elastisch wie Seidenpapier werden, lohnt es sich ausschließlich Mehl und Eigelb zu benutzen. In der hohen Küche kommen auf ein halbes Kilogramm Mehl 00 teils bis zu 15 Eigelb. Verwendet man zusätzlich Hartweizengrieß und Eiweiß, bekommt der Teig mehr Textur und Biss.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVerwendet man ausschließlich Eigelb, trocknet der Teig während der Verarbeitung allerdings schneller aus. Man sollte die Teile des Teigs, die man gerade nicht bearbeitet, aufmerksam mit einer Folie abdecken und generell schnell verbrauchen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eDen Teig kneten\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eLos geht's. Auf einer Arbeitsfläche – in Italien benutzt man traditionell ein großes Holzbrett – Mehl (bzw. optional die Mehl-Grieß-Mischung) zu einem kleinen Haufen formen und eine Mulde in die Mitte drücken. Die Eier in die Mulde aufschlagen, sodass sie rundherum von Mehl umgeben sind. Jetzt mit einer Gabel vorsichtig in kleinen Kreisen die Eier verschlagen, sodass ein kleiner Strudel entsteht. Die Masse nimmt sich dabei ganz von selbst immer mehr Mehl von den Rändern mit, sodass sie langsam fester wird. Jetzt kann mit den Händen weiter geknetet werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDabei bloß nicht ungeduldig werden – es braucht eine Weile, bis sich alle Zutaten geschmeidig verbinden und der Pastateig immer glatter und seidiger wird.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie fertige Teigkugel luftdicht in Klarsichtfolie wickeln und vor der Weiterverarbeitung mindestens eine halbe Stunde lang in den Kühlschrank legen. In dieser Zeit quellen die Bestandteile auf und verbinden sich noch besser - der Teig wird geschmeidiger.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eNach dem Ruhen der Teigkugel im Kühlschrank\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eNach der Ruhezeit den Teig ausrollen. Dafür einen Teil des Teigs nochmals durchkneten – den Rest in der Folie belassen, damit er nicht austrocknet – und dann mithilfe eines Nudelholzes immer dünner ausrollen. Wer möchte, kann auch eine Pastamaschine benutzen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eWährend des Ausrollens wird der Teig mit Grieß bestäubt, damit er nicht klebt oder reißt. Perfekt ist ein Pastateig, wenn er so dünn ist, dass die Maserung des Holzbretts darunter zu erkennen ist.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eNun den Teig weiterverarbeiten und je nach gewünschtem Ergebnis in verschiedene Formen schneiden – z.B. Tagliatelle wie auf den Fotos ersichtlich. Man kocht frische Pasta wenige Minuten in siedendem Salzwasser.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cimg alt=\"Frische Pasta\" class=\"alignnone size-large wp-image-15113\" height=\"1068\" src=\"https:\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0246\/9180\/2208\/files\/Pasta_Fresca_02-1710x1141.jpg?v=1775493244\" width=\"1600\"\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cem\u003eMehl, Grieß und Eier\u003c\/em\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cimg alt=\"Frische Pasta\" class=\"alignnone size-large wp-image-15116\" height=\"1068\" src=\"https:\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0246\/9180\/2208\/files\/Pasta_Fresca_05-1710x1141.jpg?v=1775493247\" width=\"1600\"\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cem\u003eMit einer Gabel verrühren\u003c\/em\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cimg alt=\"Frische Pasta\" class=\"alignnone size-large wp-image-15119\" height=\"1068\" src=\"https:\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0246\/9180\/2208\/files\/Pasta_Fresca_08-1710x1141.jpg?v=1775493249\" width=\"1600\"\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cem\u003eDen Teig von der Mitte aus dünn ausrollen…\u003c\/em\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cimg alt=\"Pasta Fresca\" class=\"alignnone size-full wp-image-15120\" height=\"1601\" src=\"https:\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0246\/9180\/2208\/files\/Pasta_Fresca_09-e1613487975542.jpg?v=1775493252\" width=\"2400\"\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e… bis er fast transparent ist.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cimg alt=\"Frische Pasta\" class=\"alignnone size-large wp-image-15124\" height=\"1068\" src=\"https:\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0246\/9180\/2208\/files\/Pasta_Fresca_13-1710x1141.jpg?v=1775493254\" width=\"1600\"\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cem\u003eFür frische Tagliatelle den Teig zusammenfalten…\u003c\/em\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cimg alt=\"Frische Pasta\" class=\"alignnone size-large wp-image-15123\" height=\"1068\" src=\"https:\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0246\/9180\/2208\/files\/Pasta_Fresca_12-1710x1141.jpg?v=1775493257\" width=\"1600\"\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cem\u003e… und Streifen herunterschneiden.\u003c\/em\u003e\u003c\/p\u003e","brand":"Rezept","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54789679972620,"sku":null,"price":0.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0246\/9180\/2208\/files\/Pasta_Fresca_14_793b76c5-3d04-4b57-bb06-749bfcac1844.jpg?v=1778532813"},{"product_id":"frischer-pizzateig","title":"Rezept: Frischer Pizzateig","description":"\u003cp\u003eDas Wichtigste zuerst: Die höchste Kunst der italienischen Pizzabäckerei verlässt sich traditionell auf minimale Mengen frischer Hefe – den Lievito di birra. Während in modernen Gourmet-Pizzerien immer öfter mit Lievito Madre, dem milden Muttersauerteig, experimentiert wird, bleibt die klassische neapolitanische Pizza ein direkt geführter Hefeteig.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eNachlesen kann man das auch im offiziellen Regelwerk der Associazione Verace Pizza Napoletana (AVPN). Eine neapolitanische Pizza ist demnach primär aus Lievito di birra fresco, und das in verschwindend geringen Mengen von 0,1 bis 3 Gramm pro Liter Wasser. Sauerteig ist im Regelwerk zwar mittlerweile ebenfalls erlaubt (maximal 10% der Mehlmenge) aber er ist keineswegs Standard.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDer Grund dafür ist hauptsächlich Berechenbarkeit. In gut besuchten und für ihre Qualität berühmten Pizzerien soll der Teig jeden Tag möglichst gleich schmecken. Reiner Sauerteig aber ist wetterfühlig und weitaus anfälliger für Schwankungen aller Art. Außerdem ist eine Pizza Napoletana \u003ci\u003emorbida e elastica\u003c\/i\u003e – weich, saftig, faltbar wie ein Taschentuch, \u003ci\u003ea portafoglio.\u003c\/i\u003e Reiner Sauerteig neigt dazu, die Pizza brotiger und knuspriger zu machen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDieses Grundrezept für Pizzateig bezieht sich deshalb ebenfalls auf die klassische Verwendung von frischer Backhefe, wie man sie in jedem Supermarkt bekommt.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDoch egal ob Hefe oder Sauerteig: Wichtig ist zu verstehen, dass wir es mit einem lebenden Organismus zu tun haben. Sie wird aktiv, wenn es warm ist und sie Nahrung bekommt. Wird ihr zu heiß, verweigert sie die Arbeit.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eIch unterscheide meine Pizzateig-Varianten in zwei Kategorien: 1. Die für Geduldige und 2. Die für Sofort-Hungrige. Variante 1 ist die schönere, klassischere und schmackhaftere Version. Sie macht keinen größeren Aufwand als ihre eilige Schwester. Sie braucht nur eines: Zeit.\u003c\/p\u003e\u003ch3\u003eVariante 1: Pizzateig für Geduldige\u003c\/h3\u003e\u003cp\u003eBevor wir zu mischen und zu kneten beginnen, müssen wir über das Mehl und seine Eigenschaften sprechen. Mehl ist nicht gleich Mehl. Die Angabe \"Tipo 00\" allein sagt wenig aus – es ist lediglich der Mahlgrad, vergleichbar mit dem deutschen Typ 405. Viel entscheidender als der Mahlgrad ist für Pizzateig aber der sogenannte W-Wert, der die Backstärke, also den Proteingehalt und die Qualität des Glutens angibt.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eEin schwaches Mehl (W-Wert unter 220) baut ein lockeres Klebergerüst auf. Es eignet sich hervorragend für schnelle Teige, die in wenigen Stunden gebacken werden.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eEin starkes Mehl (W-Wert über 300, wie das berühmte Manitoba-Mehl aus Nordamerika) entwickelt ein extrem starkes Glutengerüst. Es hält die Gase bei langen Reifezeiten im Teig und sorgt für große, luftige Blasen. Würde man es für einen schnellen Teig verwenden, wäre das Ergebnis zäh wie Gummi.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eFür den klassischen, lang geführten Teig benötigen wir nur sehr wenig: Mehl, Wasser, Salz, sehr wenig Hefe – und Geduld.\u003c\/p\u003e\u003ch3\u003eLos geht's\u003c\/h3\u003e\u003cp\u003eWir benötigen für einen Teig für ungefähr zwei bis drei Personen insgesamt 400 Gramm Mehl. Da wir den Teig tagelang ruhen lassen, brauchen wir eine hohe Backstärke, also wäre ein W-Wert von etwa 280 bis 320 ideal. Wer kein spezielles, starkes Pizzamehl (wie das neapolitanische Caputo Cuoco) zur Hand hat, mischt es sich selbst: 300 Gramm klassisches Tipo 00 und 100 Gramm starkes Manitoba-Mehl.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDieses Mehl vermischen wir in einer Schüssel mit etwa 10 Gramm feinem Meersalz.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eNun nehmen wir kaltes Wasser. Darin lösen wir eine winzige Menge Frischhefe auf – nicht mehr als 0,5 bis 1 Gramm, also etwa die Größe einer halben Erbse. Weniger ist hier mehr.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDiese Flüssigkeit geben wir zum Mehl. Nach und nach gießen wir weiteres Wasser (insgesamt ca. 260 Milliliter) hinzu, bis eine weiche Masse entsteht.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eJetzt heißt es: kräftig kneten. Durch diesen Prozess lässt das Eiweiß im Weizen lange, elastische Fasern entstehen. Der sogenannte Fenstertest zeigt, ob der Knetprozess ausreichend war. Zieht man den Teig behutsam auseinander, sollten sich transparente Stellen bilden, ohne dass der Teig reißt.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eJetzt haben wir eine Gesamtteigmenge von rund 670 Gramm. Das reicht für drei klassische Pizzakugeln von je ca. 220 Gramm.\u003c\/p\u003e\u003ch3\u003eDas kalte Reifen\u003c\/h3\u003e\u003cp\u003eDer Teig darf nun abgedeckt zwei Stunden bei Zimmertemperatur gehen. Das Glutengerüst entspannt sich, der Teig nimmt noch nicht merklich an Volumen zu, aber seine Oberfläche wird sichtlich glatter und geschmeidiger.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDann ist der Zeitpunkt gekommen, den Fermentationsprozess zu verlangsamen: Dafür stellen wir den Teig in den Kühlschrank. Im englischen Sprachraum spricht man vom cold-proofing. Die Hefe arbeitet langsamer, der Teig fermentiert, baut Aromen auf und wird nebenbei bekömmlicher.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDas Optimum liegt zwischen zwei und vier Tagen. Davor ist der Teig noch verbesserungsfähig, danach hat die Hefe zu viel Alkohol und Säure produziert.\u003c\/p\u003e\u003ch3\u003eDer Tag des Backens\u003c\/h3\u003e\u003cp\u003eAm Tag des Backens holen wir den Teig vier Stunden vor geplantem Backen aus der Kälte, stechen pizzagroße Stücke ab und formen sie mit sanftem Druck auf der Arbeitsfläche zu runden, Oberflächenspannung besitzenden Kugeln (das sogenannte Schleifen) und lassen sie in einer geschlossenen Box oder unter einem feuchten Tuch auf Zimmertemperatur kommen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDas Ergebnis ist ein wunderschöner, leichter, von großen Luftblasen durchzogener Teig.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eWenn es ans Formen geht, gilt: Nur die Hände benutzen! Ein Nudelholz würde die wertvollen Gasblasen aus dem Teig pressen. Stattdessen drücken wir die Teigkugel mit den Fingerspitzen von der Mitte nach außen flach. So wandert die Luft in den Rand, der sich später im Ofen schön aufplustert.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eUnd dann? Obliegt natürlich jedem Pizzabäcker selbst. Doch wir wären nicht Splendido, wenn wir nicht auf radikale Zurückhaltung beim Belag pochen würden. Weniger ist immer mehr – ein simpler Sugo aus puren Tomaten, etwas gut abgetropfter Fior di Latte. Ein Faden bestes Olivenöl und vielleicht zwei Blätter Basilikum nach dem Ofen.\u003c\/p\u003e\u003ch3\u003eVariante 2: Für Ungeduldige\u003c\/h3\u003e\u003cp\u003eDoch nun zum schnelleren Teig. Denn leider hat man nicht immer tagelang Zeit fürs Abendessen. Gerade die Lust auf Pizza entsteht oft spontan.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eUm trotz des beschleunigten Reifeprozesses das bestmögliche Ergebnis zu erreichen, bedienen wir uns eines kleinen Tricks und greifen zu einem schwächeren Mehl. Hier verwenden wir ausschließlich klassisches Tipo 00 (ohne Manitoba!) mit einem niedrigen W-Wert (um die 200 bis 220). Ein starkes Mehl könnte sich in der kurzen Zeit nicht entspannen und der Teig würde sich wie ein Gummiband immer wieder zusammenziehen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDie Zutaten für rund 400 Gramm fertigen Teig (reicht für 1 bis 2 Personen): 250g Mehl (Tipo 00), ca. 140 ml Wasser, 3 Gramm Trockenhefe, ein Teelöffel Salz, eine Prise Zucker und ein ordentlicher Schuss gutes Olivenöl.\u003c\/p\u003e\u003ch3\u003eDer Vorteig\u003c\/h3\u003e\u003cp\u003eDamit wir nicht so lange warten müssen, machen wir einen kleinen Vorteig (Poolish light), der die Hefe schneller aufwachen lässt. Dafür mische ich ein paar Teelöffel unseres bereits abgewogenen Tipo 00-Mehls mit der Trockenhefe, gebe eine Prise Zucker hinzu (das ist das Kraftfutter für die Hefe) und verrühre alles mit etwas von dem lauwarmen Wasser glatt.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eNach einer halben Stunde an einem warmen Ort hat sich die Schale mit einer cremigen, blasenschlagenden Masse gefüllt.\u003c\/p\u003e\u003ch3\u003eKneten und Ruhen\u003c\/h3\u003e\u003cp\u003eDiese Masse geben wir nun zum restlichen Mehl, mischen das Salz und das Olivenöl hinzu. Das Öl gibt Geschmack und sorgt bei der kurzen Gehzeit dafür, dass der Teig geschmeidig bleibt und sich später trotzdem gut formen lässt.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eUnter Zugabe des restlichen lauwarmen Wassers wird alles zu einem glatten, elastischen Teig verknetet. Auch hier gilt: Dem Knetprozess gebührt Hingabe. Kneten, kneten, kneten, bis sich die Masse seidig und weich anfühlt.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eNun den Pizzateig zu Kugeln formen und gut zugedeckt an einem warmen Ort abstellen. Sehr gut eignet sich die Tassenablage der Espressomaschine oder ein Ort vor der Heizung. Nach ein bis zwei Stunden (je länger, desto besser) ist der Pizzateig schön aufgegangen und steht bereit für den heißen Ofen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDas Ergebnis ist naturgemäß nicht so tiefgründig wie der tagelang gereifte Teig, aber dank des Vorteigs und des Olivenöls schlägt er noch immer die meisten Pizzen, die man beim durchschnittlichen Lieferdienst bekommt.\u003c\/p\u003e","brand":"Rezept","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54789680169228,"sku":null,"price":0.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0246\/9180\/2208\/files\/Pizzateig.jpg?v=1782562048"},{"product_id":"jeden-tag-artischocken","title":"Rezept: Artischocken für jeden Tag","description":"\u003cp\u003eArtischocken sind in meiner Küche eine der wichtigsten Zutaten. Ich esse sie eigentlich ständig. Denn ganz abgesehen davon, dass sie zu den schmackhaftesten Gemüsesorten überhaupt gehören, sind sie außerordentlich vielseitig einsetzbar, überdurchschnittlich gesund (selbst die seriöseste Apotheke verkauft Medikamente, die auf der Basis von Artischocken hergestellt sind) und es gibt sie fast das ganz Jahr über in bester Qualität. Besonders schön sind sie im Frühling und Herbst. Aber auch im Winter und sogar im heißesten Sommer lassen sich gute Exemplare finden.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eSeit einiger Zeit kaufe ich einmal die Woche eine Kiste Artischocken und verbringe dann eine Stunde damit, sie vorzubereiten und zu kochen. Die Artischocken für jeden Tag behalte ich im Kühlschrank und zehre die ganze Woche davon. Diese Arbeit möchte ich gerne weiterempfehlen und teilen, denn sie ist wunderschön, ökonomisch sinnvoll und erleichtert einem außerdem für viele Tage die Arbeit in der Küche.\u003c\/p\u003e\u003ch2\u003eZwanzig Artischocken für eine ganze Woche\u003c\/h2\u003e\u003cp\u003eSo gehe ich vor:\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eIch kaufe meist italienische Artischocken beim Großhändler. Die kommen häufig aus Süditalien, im Herbst und Winter aus Apulien, oft auch aus Sardinien. Zwischendurch gibt es auch immer die berühmten Petit Violets aus der Bretagne, die ein bisschen kleiner und nicht ganz so aromatisch, aber trotzdem absolut empfehlenswert sind. In einer Kiste befinden sich im Schnitt 20 Stück. Am besten kauft man sie mit viel Stiel dran, dann sind sie meistens noch frischer und außerdem kann man die Stiele gleich mit verarbeiten.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eZuhause schneide ich die Stiele ein paar Zentimeter unter den Köpfen ab, entferne die äußeren Blätter soweit bis nur noch die hellen, zarten inneren übrig bleiben und schäle dann mit dem Messer möglichst dünn alles herunter, was noch dunkelgrün und hart ist, inklusive der Stiele. \u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDann werden sie geviertelt und einen Topf mit Wasser und Zitronensaft gegeben. Zitronensaft deshalb, weil sie sonst an der Luft sofort schwarz würden. Sollte sich im Innern schon Heu befinden (was bei jungen Artischocken selten ist), kann man es mit einem kleinen Löffel vorsichtig herauskratzen, ohne dabei die zarten Böden zu beschädigen.\u003c\/p\u003e\u003cimg alt=\"artischocken_02\" class=\"alignnone size-full wp-image-3513\" height=\"801\" src=\"https:\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0246\/9180\/2208\/files\/Artischocken_02.jpg?v=1775493516\" width=\"1200\"\u003e\u003cimg alt=\"artischocken_04\" class=\"alignnone size-full wp-image-3515\" height=\"801\" src=\"https:\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0246\/9180\/2208\/files\/Artischocken_04.jpg?v=1775493519\" width=\"1200\"\u003e\u003cimg alt=\"artischocken_06\" class=\"alignnone size-full wp-image-3517\" height=\"801\" src=\"https:\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0246\/9180\/2208\/files\/Artischocken_06.jpg?v=1775493521\" width=\"1200\"\u003e\u003cimg alt=\"artischocken_08\" class=\"alignnone size-full wp-image-3519\" height=\"801\" src=\"https:\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0246\/9180\/2208\/files\/Artischocken_08.jpg?v=1775493524\" width=\"1200\"\u003e\u003cp\u003eDas Wasser im Topf gieße ich mit Weißwein auf, gebe noch etwas Zitrone hinzu, außerdem Salz und Pfeffer und einen großen Strauß Minzblätter, die ich vorher von ihren Stielen entfernt habe. Dann noch zwei oder drei halbierte Knoblauchzehen und Lorbeerblätter. Jetzt wird alles aufgekocht und ungefähr zwanzig Minuten geköchelt, bis die Artischocken gerade noch etwas Biss haben.\u003c\/p\u003e\u003cimg alt=\"artischocken_01\" class=\"alignnone size-full wp-image-3512\" height=\"801\" src=\"https:\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0246\/9180\/2208\/files\/Artischocken_01.jpg?v=1775493526\" width=\"1200\"\u003e\u003ch2\u003eDie beste Brühe für Risotto\u003c\/h2\u003e\u003cp\u003eDie Artischocken abgedeckt im eigenen, aromatischen Sud im Kühlschrank lagern. Dort halten sie sich einige Tage, wenn man sie nicht vorher ohnehin schon aufgegessen hat.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eVerwenden lassen sich die Artischocken für alle Rezepte, in denen man sie ohnehin gekocht hätte.  Zum Beispiel für Pasta mit Artischocken, eine Artischockenlasagne, die Carbonara mit Artischocken.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eNeulich habe mit dem übrig gebliebenen Sud ein Risotto gekocht und zum Schluss noch ein paar Artischocken dazugegeben. Ich möchte behaupten, dass es das beste Artischockenrisotto meines Lebens war. Auch eine Artischocken-Focaccia (einfach Hefeteig mit viel Öl und Artischocken backen) ist ein perfektes Abendessen. Oder man legt sie sich einfach aufs Brot oder in den Salat.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDie Möglichkeiten sind unendlich und ich kann nur jedem empfehlen, regelmäßig Artischocken im Kühlschrank zu haben. Es ist ein wunderbares Gefühl, zu wissen, dass man etwas geplant vorbereitet hat und mehrere Tage davon essen kann. Es stärkt die Beziehung zum Produkt, es ist ein schöner Prozess in der Küche auf Vorrat zu arbeiten und es spart hinterher eine Menge Zeit. Außerdem bin ich davon überzeugt, dass der Genuss dieses Gemüses das Leben auf die angenehmste Weise verlängert.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eUnd wer zum Schluss noch nicht genug hat, kann die übrigen Blätter und Stängel noch in Wasser auskochen und daraus eine wunderbare, leicht bittere Brühe machen. Oder sie mit Zucker zu einem Sirup verarbeiten, wie wir es hier schon einmal erklärt haben.\u003c\/p\u003e","brand":"Rezept","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54789682168076,"sku":null,"price":0.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0246\/9180\/2208\/files\/Artischocken_09_3015269c-e448-4cb2-8507-f713e48a16c3.jpg?v=1778532864"},{"product_id":"mostarda","title":"Rezept: Mostarda selbst machen","description":"\u003cp\u003eEin gutes Essen endet bei mir meist mit Käse. Und weil selbst der beste Käse in Gesellschaft besser schmeckt, gibt es dazu fast immer eine Begleitung. Zum Parmigiano Reggiano passt ein möglichst alter Aceto Balsamico, Pecorino macht sich mit Kastanienhonig ausgezeichnet. Und dann gibt es noch die Mostarda, eine Spezialität, die zu fast allen Käsesorten passt.\nIn der Lombardei begegnen einem diese in Senfsirup eingelegten Früchte überall. Fast jeder Ort rund um Mantova bietet seine eigene Mostarda-Spezialität an. Es gibt sie aus Orangen, Feigen, Äpfeln, Quitten, Melonen, aromatisiert mit Trüffeln, aber auch in Form von Kastanien oder sogar Gemüse.\u003c\/p\u003e\u003ch3\u003eBunte Früchte in jeder Farbe\u003c\/h3\u003e\u003cp\u003eIn Cremona isst man sie süß und mild, während sie in Mantova und Umgebung manchmal so scharf sind, dass einem die Nase brennt und die Augen tränen. Um die ganze Vielfalt der Senffrucht-Kultur zu betrachten, muss man nur durch die Mantovaner Innenstadt spazieren, wo einem aus den Schaufenstern riesige Gläser mit bunten Früchten in jeder Farbe entgegenstrahlen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eWie wichtig Senffrüchte für die italienische Küche sind, zeigt auch ihre Bedeutung für das Rezept der Tortelli di zucca, jenen süß-scharfen-Kürbisnudeln, die wir hier schon so oft erwähnt haben und die sicherlich zu den interessantesten Gerichten Italiens gehören. Manchmal gibt es Kürbis-Tortelli auch ohne Mostarda, aber das ist dann nicht mehr das gleiche Gericht. Erst ihre herbe Süße machen die Nudeln so außergewöhnlich.  Wer \u003cem\u003eTortelli di Zucca\u003c\/em\u003e in Deutschland nachkochen möchte, braucht Mostarda. \u003c\/p\u003e\u003ch3\u003eMelonen nur für Mostarda\u003c\/h3\u003e\u003cp\u003eBereits im vergangenen Jahr habe ich im Herbst ein paar Gläser Senffrüchte aus Äpfeln eingemacht. Man braucht dafür zwar etwas Geduld, viel Arbeit ist es aber eigentlich nicht. Und der Aufwand lohnt sich: Die frischen Früchte schmecken viel intensiver und aromatischer als die Industrieware, die man in Italien in jedem Supermarkt kaufen kann. Neulich erst habe ich Kaki zu Mostarda verarbeitet. Die weiche Konsistenz dieser intensiv süßen Früchte ergibt zusammen mit dem Senfaroma eine wahnsinnig gute Kombination.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eVor einigen Tagen fuhr ich durch die winterlich vernebelten Vororte von Mantova und kam an einem kleinen Laden vorbei, der ausschließlich und kistenweise Kürbisse verkaufte. Die Region ist ja nicht nur für ihre Mostarda, sondern aufgrund der Beschaffenheit der Erde auch für ihre Kürbisse und Melonen bekannt. Neben verschiedenen \u003cem\u003eZucca mantovana\u003c\/em\u003e in allen Farben und Formen, fielen mir vor allem die tief dunkelgrünen wassermelonenähnlichen Gewächse auf. Auf Nachfrage erklärte man mir, dass es sich tatsächlich um \u003cem\u003eAnguria,\u003c\/em\u003e also Wassermelonen handle. Allerdings um eine besondere Form. Ihr Fruchtfleisch ist hellgrün, fast weiß und sehr hart, sie sind nicht süß, roh ungenießbar und außerdem gibt es sie sogar noch im Dezember. Das Wichtigste aber ist: Sie werden nur angebaut, um Mostarda daraus zu machen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eZuhause habe ich sie nach einem einfachen Standardrezept verarbeitet, das ich im Folgenden aufschreibe. Es gilt für jede Form der Mostarda, völlig egal welche Früchte benutzt werden.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eIch schneide ein Kilo Früchte in kleine Stücke und gebe sie in einen Topf. Dort verrühre ich sie mit der halben Menge (also 500g) Zucker. Diese Mischung wird nun für 24 Stunden an einem kühlen Ort zugedeckt stehengelassen.\u003c\/p\u003e\u003cimg alt=\"Mostarda\" class=\"alignnone wp-image-4258 size-full\" height=\"801\" src=\"https:\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0246\/9180\/2208\/files\/mostarda_01.jpg?v=1775493542\" width=\"1200\"\u003e\u003cp\u003e\u003cem\u003eAnguria im eigenen Saft\u003c\/em\u003e\u003c\/p\u003e\u003ch3\u003eTransparente Früchte in klarem Sirup\u003c\/h3\u003e\u003cp\u003eNach einem Tag hat der Zucker die Flüssigkeit aus den Früchten herausgelöst und sie schwimmen im eigenen Saft. Je nach Sorte ist das natürlich mehr oder weniger. Die \u003cem\u003eAnguria\u003c\/em\u003e war extrem wasserhaltig, während Äpfel da ein bisschen zurückhaltender sind.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eNun gieße ich die Flüssigkeit ab, koche sie (ohne die Früchte) einmal auf und lasse sie ein bisschen einkochen. Je nachdem wie viel Flüssigkeit die Früchte abgegeben haben, kann man das kürzer oder länger machen. Es sollte aber immer noch genügend Flüssigkeit übrig bleiben, um die Früchte damit zu bedecken.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDen heißen Sirup gieße ich dann wieder auf die Früchte, decke sie ab und lasse sie erneut 24 Stunden stehen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eAm nächsten Tag erfolgt das Prozedere erneut. Sirup abgießen, einkochen, auf die Früchte und wieder 24 Stunden stehenlassen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eAm dritten Tag dann endlich werden Früchte und Sirup gemeinsam aufgekocht. Nach ungefähr einer Viertelstunde sollten sie weich sein. Jetzt lässt man alles abkühlen und hat weiche, teils schon ganz transparent gewordene Früchte in einem leicht dickflüssigen, klaren Sirup.\u003c\/p\u003e\u003cimg alt=\"Mostarda\" class=\"alignnone wp-image-4259 size-full\" height=\"801\" src=\"https:\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0246\/9180\/2208\/files\/mostarda_02.jpg?v=1775493544\" width=\"1200\"\u003e\u003cp\u003e\n\u003cem\u003eAnguria nach drei Tagen im gekochten Sirup\u003c\/em\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eWas nun noch fehlt, ist der Senf. Und damit wird es zum ersten Mal ein bisschen trickreich.\u003c\/p\u003e\u003ch3\u003eSenfessenz bekommt in italienischen Apotheken nur ausgehändigt, wer sich die eingehenden Gesundheitsbelehrungen des verkaufenden Apothekers angehört hat\u003c\/h3\u003e\u003cp\u003eIn Italien gibt es in der Apotheke kleine Fläschchen mit Senfessenz zu kaufen, die nur zum Zwecke der Zubereitung von Mostarda vertrieben werden. Sie tragen einen großen, roten Totenkopf auf dem Flaschenetikett und man bekommt sie nur ausgehändigt, nachdem man sich eingehende Gesundheitsbelehrungen des verkaufenden Apothekers angehört hat.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eWie sich später zeigt, sind diese gerechtfertigt, denn bereits beim Öffnen der Flasche verströmt die Essenz ihre Senfigkeit und brennt noch aus einem Meter Entfernung stark in den Augen. Man möchte sich nicht vorstellen, was passiert, wenn man davon etwas in den Mund oder woanders hin bekommt. Auf ein Kilo Obst gebe ich vorsichtig fünf Tropfen dieser Essenz. Ich mache das an der frischen Luft oder zumindest am offenen Fenster. Man kann dann umrühren, abschmecken und jederzeit nachwürzen, falls die fünf Tropfen zu wenig gewesen sein sollten.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDas Ergebnis sind würzige Früchte in einem klaren Sirup. Optisch gleichen sie dem Industrieprodukt, geschmacklich befinden sie sich in einer völlig anderen Dimension.\u003c\/p\u003e\u003cimg alt=\"Mostarda\" class=\"alignnone wp-image-4260 size-full\" height=\"801\" src=\"https:\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0246\/9180\/2208\/files\/mostarda_03.jpg?v=1775493546\" width=\"1200\"\u003e\u003cp\u003e\n\u003cem\u003eSenfessenz aus der Apotheke\u003c\/em\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eWer keine Lust auf lebensbedrohliche Chemieexperimente oder nur einfach keine italienische Apotheke in Reichweite hat, kann auch den Weg des natürlichen Senfpulvers gehen. Claudio del Principe hat auf seinem Blog mal einen sehr ausführlichen Beitrag über die verschiedenen Senfpulver und ihre Eigenschaften geschrieben.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eZum Schluss lässt man die Früchte noch ein paar Tage in einem sauberen Glas durchziehen und lagert sie im Kühlschrank, wo sie sich lange halten.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eMeine \u003cem\u003eAnguria\u003c\/em\u003e entwickelten übrigens durch das Kochen einen unvergleichlichen Eigengeschmack, der mich an eine Mischung aus Gurke, Kürbis und Cedrata erinnert. Zusammen mit reifem Gorgonzola sind sie das reinste Vergnügen.\u003c\/p\u003e","brand":"Rezept","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54789682299148,"sku":null,"price":0.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0246\/9180\/2208\/files\/mostarda_01-1_4a372eb2-e9d1-44c3-8413-dfb8aa692dc2.jpg?v=1778532867"},{"product_id":"die-essenz-der-bruehe","title":"Rezept: Die Essenz der Brühe","description":"\u003cp\u003eIn der Splendido-Küche wird ja gerne auf Vorrat gekocht. Egal ob Artischocken für eine ganze Woche oder Gläser voller Mostarda, Cotognata - Dinge vorzubereiten und für den spontanen Genuss bereitzuhalten ist schön. Nicht nur schön, sondern geradezu unverzichtbar ist es, immer eine gute Brühe zur Verfügung zu haben. Gute Brühe ist wie gutes Olivenöl. Als Begriff überstrapaziert, als Zutat dringend nötig. Ich habe schon vor Jahren aufgehört, industrielle Brühe zu benutzen. Egal ob Würfel, Flüssigkeit oder Pulver - die Überpräsenz von Glutamat (in der Zutatenliste gern als \"Hefeextrakt\" und Konsorten versteckt), macht ein Essen nicht besser, sondern eintöniger, flacher, immergleich.\u003c\/p\u003e\u003ch3\u003eEin unglaubliches Ergebnis\u003c\/h3\u003e\u003cp\u003eWer es ernst meint in der Küche und das Niveau guter Zutaten nicht durch Industrieprodukte herunterziehen will, dem sei angeraten, sich alle paar Wochen ein paar Stunden mit der Produktion einer guten Brühe zu befassen. Oder noch besser: mit einem Konzentrat derselben. Das Ergebnis ist unglaublich, eine Art Demi-glace aus Gemüse.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eSo geht's: In ein großes, tiefes Backblech jede Menge dünn gehobeltes Gemüse schichten. Ich greife dabei auf alles zurück, was die Gemüsetheke gerade bereithält. Wichtig ist es, eine gute Balance zwischen würzigen und süßen Gemüsen herzustellen. Kartoffeln, Rüben, Zwiebeln enthalten viel Zucker und sollten nicht dominieren. Gut geeignet sind auch Mangoldstiele, Auberginen, Brokkoli, Sellerie (sowohl als Stange als auch als Knolle), Knoblauch und Pilze. Ebenfalls geschmacklich sehr intensiv: Algen. Algen geben den puren Umami-Geschmack und verleihen der Brühe Tiefe und Geschmacksebenen, die normales Gemüse gar nicht mitbringt.\u003c\/p\u003e\u003cimg alt=\"Brühe\" class=\"alignnone size-full wp-image-10531\" height=\"1601\" src=\"https:\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0246\/9180\/2208\/files\/Bruehe_01.jpg?v=1775493745\" width=\"2400\"\u003e\u003ch3\u003e\u003c\/h3\u003e\u003ch3\u003eGut durchkneten\u003c\/h3\u003e\u003cp\u003eDas Gemüse muss nicht geschält werden, ich wasche es vor dem Hobeln nur kurz ab. Knoblauch und Zwiebeln halbiere ich einfach. Dazu kommen ein paar Esslöffel Tomatenmark und etwas Olivenöl. Dann knete ich alles mit den Händen durch, bis sich Flüssigkeit und Gemüse gut verbunden haben und gebe es in den 170°-180°C heißen Backofen.\u003c\/p\u003e\u003cimg alt=\"Brühe\" class=\"alignnone size-full wp-image-10530\" height=\"1601\" src=\"https:\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0246\/9180\/2208\/files\/Bruehe_02.jpg?v=1775493751\" width=\"2400\"\u003e\u003cp\u003eJe nach verwendetem Gemüse und Backofen dauert es ein bis zwei Stunden bis alle Flüssigkeit verdampft und das Gemüse leicht gebräunt ist. Es ist hilfreich, zwischendurch immer mal umzurühren und neu zu schichten. Wenn alles leicht angeröstet ist (genau das gibt die Geschmackstiefe), gieße ich das Blech mit Wasser auf. In diesem Fall waren das ungefähr ein bis zwei Liter. Dann lasse ich es nochmal eine Stunde im heißen Ofen durchziehen.\u003c\/p\u003e\u003cimg alt=\"Brühe\" class=\"alignnone size-full wp-image-10529\" height=\"2400\" src=\"https:\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0246\/9180\/2208\/files\/Bruehe_03.jpg?v=1775493757\" width=\"1601\"\u003e\u003cp\u003eHeraus kommt eine tiefbraune Brühe, die durchzogen ist vom Geschmack des Gemüses. Ich gieße alles durch ein Sieb, filtere es, je nach Ehrgeiz, noch mehrfach (z.B durch ein feines Sieb, ein sauberes Tuch oder einen Kaffeefilter) und lasse es dann in einem großen Topf auf dem Herd nochmal ungefähr um die Hälfte einkochen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDie Flüssigkeit ist jetzt schon etwas dicker, aber immer noch flüssig. Ich schmecke mit Salz und Pfeffer ab, Kräuter und Gewürze spare ich mir. Die Brühe soll ja später zu allem passen und keinem Gericht ihren Geschmack aufdrängen.\u003c\/p\u003e\u003ch3\u003eDas ganze Spektrum des Gemüses\u003c\/h3\u003e\u003cp\u003eDann binde ich die Flüssigkeit ab bis sie einer klassischen Demi-Glace ähnelt. Gut eignet sich dafür Pektin, aber auch einfache Stärke. Die etwas dickere Konsistenz erleichtert später das Dosieren, ist aber auch einfach sehr angenehm auf der Zunge. Man stelle sich nur frische Pasta mit etwas frischem Gemüse vor. Darüber ein paar Spritzer der konzentrierten Brühe, die sich durch diese geschmeidig eingedickte Konsistenz perfekt an Nudeln und Gemüse schmiegt.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eGeschmacklich enthält die Brühe das ganze Spektrum der verwendeten Gemüsesorten. Sie ist süßlich, würzig, intensiv. Sie unterstützt jeden Geschmack ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Und sie schmeckt absolut natürlich.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eZum Schluss fülle ich die heiße Brühe in ausgekochte Marmeladengläser ab. Aus zwei Backblechen voller Gemüse, habe ich zum Schluss vier Gläser herausbekommen. Da es sich um ein wirklich intensives Konzentrat handelt, benötigt man zum Würzen nie viel mehr als zwei, drei Löffel. Die Menge sollte also für ein paar Monate reichen.\u003c\/p\u003e","brand":"Rezept","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54789684265228,"sku":null,"price":0.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0246\/9180\/2208\/files\/Bruehe_07-800x533_e0bc63df-53c2-4eb8-a686-50780306e490.jpg?v=1778532920"},{"product_id":"das-pulver-aus-cima-di-rapa","title":"Rezept: Cima di Rapa als Pulver","description":"\u003cp\u003eWir bei Splendido folgen dem einfachen Prinzip: ein gutes Essen soll aus wenigen Zutaten bestehen, diese müssen aber von allerhöchster Qualität sein. Deshalb vermeiden wir Industrieprodukte wo es nur geht, kochen unsere \u003ca href=\"\/products\/die-essenz-der-bruehe\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\"\u003eBrühe\u003c\/a\u003e selbst und kaufen keine billige Butter. Wir benutzen Olivenöle, deren Produzenten und Geschichte wir kennen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDieses Prinzip auf alle wichtigen Bestandteile auf dem Teller anzuwenden, wird manchmal schwierig. Zum Beispiel bei Gewürzen. Denn wer es leid ist, industriell vertrocknete, traurig farblose Pulver in Form von Supermarktmischungen in seine Soße zu rühren, aber aus logistischen oder anderen Gründen (zum Beispiel häufiger Abwesenheit wegen zwei Wohnsitzen an verschiedenen Orten oder spontanem Wintereinbruch) keinen Kräutergarten bewirtschaften kann, dem bleiben nicht viele Alternativen.\u003c\/p\u003e\u003ch3\u003eKann man immer machen: Pflanzen trocknen\u003c\/h3\u003e\u003cp\u003eWas man aber immer sehr gut machen kann: Pflanzen trocknen. Ein uns gut bekannter Olivenbauer, bietet neben Öl und Kapern auch zu Pulver vermahlenen Rosmarin, Oliven und Kapern an. Gute Idee, denkt man sich da. Und erinnert sich an all die Dinge, die man selbst schon mal im Ofen hatte. Zum Beispiel Blätter vom Schwarzkohl, die nach kurzer Zeit in der Hitze knusprig wie Chips werden und mit etwas Öl und Salz eine großartige Kleinigkeit für nebenbei darstellen. Dasselbe funktioniert auch mit Cima di Rapa, einem der schönsten und interessantesten Wintergemüse.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eIch gebe die Blätter des Cima di Rapa (nur die Blätter ohne Stiele) in den auf um die 100°C Umluft aufgeheizten Backofen, lege noch ein paar Zitronenschalen dazu und lasse alles so lange trocknen, bis die Blätter beim Berühren fast zerfallen. Bei mir hat das noch nicht mal eine halbe Stunde gedauert.\u003c\/p\u003e\u003ch3\u003eHunderte Anwendungsmöglichkeiten für Pulver aus Cima di Rapa\u003c\/h3\u003e\u003cp\u003eDann mit einem Mixstab oder Mörser zu feinstem Pulver vermahlen und mit reichlich Meersalz auffüllen. Wie viel, ist Geschmackssache. Solange der Geschmack das Salz dominiert und nicht andersherum, ist alles okay.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDas Pulver schmeckt hervorragend auf einem Butterbrot oder als Gewürz für Gerichte, die sowieso schon Cima di Rapa enthalten. Auch mit Olivenöl zu einer Paste verrührt, kann man es großartig aufs Brot oder frische Pasta geben. Oder in ein Risotto rühren. Bestimmt gibt es noch hundert weitere Anwendungsmöglichkeiten.\u003c\/p\u003e","brand":"Rezept","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54789684953356,"sku":null,"price":0.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0246\/9180\/2208\/files\/das-pulver-aus-cima-di-rapa.jpg?v=1782321931"},{"product_id":"crema-pasticcera","title":"Rezept: Crema Pasticcera","description":"\u003cp\u003eSie ist süß und buttrig und erinnert an irgendetwas zwischen rohem Kuchenteig und Zabaione. Die Crema pasticcera ist das Schmiermittel der italienischen Pasticceria. Keine Auslage, in der die eiergelbe, zitronige Vanillecreme nicht aus buttrigen Croissants quillt, sich durch Cannoli windet, in Mürbteigkekse und Bignè gespritzt oder die legendäre Torta della nonna füllen würde. Und kein Tag, der nicht besser würde durch eine kleine Pause für ein Gebäck mit Crema-pasticcera-Füllung.\u003c\/p\u003e\u003ch3\u003eKein Tag, der nicht besser würde durch eine kleine Pause für ein Gebäck mit Crema-pasticcera-Füllung\u003c\/h3\u003e\u003cp\u003eAuf die Fähigkeit eine solche Crema pasticcera selbst herzustellen kann man zwar verzichten. Aber verzichten kann man auch darauf, auf zwei Fingern pfeifen oder Auto fahren zu können – lustiger ist, man kann es.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eUnd es ist nicht einmal schwer. Grundsätzlich besteht eine Crema pasticcera immer aus Ei, Milch, Zucker, Vanille, Zitronenschale und ein wenig Butter, Mehl oder Stärke.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eIn der Splendido-Redaktion wurden schon unzählige Varianten von Crema pasticcera ausprobiert und miteinander verglichen. Die mit Abstand beste basiert auf einem Rezept der italienischen Pasticceria Olivieri 1882 aus dem kleinen Ort Arzignano im Veneto.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eSie kommt ohne Mehl, dafür mit Stärke aus, das sorgt für eine noch seidigere Konsistenz. Und auch die am Schluss eingerührte Butter ist eine entscheidende Zutat, sie hebt die Creme endgültig auf eine andere Ebene.\u003c\/p\u003e\u003ch3\u003eJede Crema pasticcera besteht aus Ei, Milch, Zucker, Vanille, Zitronenschale und Butter, Mehl oder Stärke\u003c\/h3\u003e\u003cp\u003eSo geht's: In einer einfachen Schale mit dem Schneebesen vier Eigelbe und zwei ganze Eier mittlerer Größe mit 125 Gramm Zucker und 45 Gramm Mais- oder Kartoffelstärke verschlagen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eIn einem Topf 500 ml Milch mit der Schale einer ganzen Zitrone, dem Mark einer ganzen Vanilleschote und 25 Gramm Zucker vorsichtig aufkochen lassen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eSobald die Milch zu kochen beginnt, den Topf von der Herdplatte nehmen und nun unter so energischem wie geduldigen Rühren die Eimasse in einem dünnen, kontinuierlichen Strahl aus der Schale in die heiße Milch fließen lassen. So lange rühren bis eine dicke, seidige Creme entsteht und – falls die Masse zu flüssig bleibt – eventuell noch einmal vorsichtig erwärmen. Nun noch 50 Gramm Butter hineinrühren, bis diese vollständig mit der Creme verschmolzen ist. Die Creme jetzt mit Klarsichtfolie luftdicht bedecken – die Klarsichtfolie also direkt auf die Creme legen, so dass sich während des Abkühlens weder Kondenswasser, noch eine störende Haut auf der Creme bilden kann – und mindestens eine Viertelstunde abkühlen lassen, bis man sie weiterverarbeitet.\u003c\/p\u003e","brand":"Rezept","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54789689868556,"sku":null,"price":0.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0246\/9180\/2208\/files\/Torta_Crema_01_1ce08356-7480-4f36-9ce1-f550c0e3ef80.jpg?v=1778533081"},{"product_id":"hartweizenpasta-selbst-machen","title":"Rezept: Hartweizenpasta selbst machen","description":"\u003cp\u003eEin beträchtlicher Teil des kulinarischen Erbes Italiens besteht aus gerade einmal zwei Zutaten: Hartweizengrieß und Wasser. Aus diesen beiden Komponenten wird der Nudelteig geknetet, und daraus wiederum lassen sich unzählige Varianten formen. Doch das Segment Hartweizenpasta überlassen selbst ambitionierte Hobbyköche oft professionellen Produzenten. Warum eigentlich?\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eWer an frische hausgemachte Pasta denkt, hat eigentlich immer Eierpasta vor Augen. Entweder in Form gefüllter Sorten, wie etwa der Ravioli, oder in Form frischer Bandnudeln, wie der Tagliatelle. Hartweizenpasta aber – herkömmlicherweise Spaghetti, Fusilli, Penne und ihre diversen Subformen – kauft man routiniert im Laden. Als nähme man an, ihre Herstellung a casa sei eine Herausforderung, die man dem eigenen Nervenkostüm zuliebe besser einem ausgebildeten Produzenten überlässt.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWarum kauft man Hartweizenpasta eigentlich immer im Laden?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eDabei ist die heimische Herstellung von Hartweizenpasta in Wahrheit noch unkomplizierter als die Herstellung von frischer Eierpasta.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDer Teig besteht ja nur aus Hartweizengrieß und Wasser.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eFreilich: Ohne Bronzeform-Pastamaschine kann keiner aus einem selbstgemachten Hartweizenteig mal eben derart akkurate Formen wie Spaghettini, Fusilli oder Penne Rigate formen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAber wer sagt denn, dass Hartweizenpasta immer in diesen Formen auftreten muss? Das Terrain der Hartweizenpasta ist auch ohne ihre Bronzeformvarianten dicht und vielfältig besiedelt. Frische hausgemachte Hartweizenpasta unterscheidet sich deutlich von ihrem getrockneten Pendant. Ihre Konsistenz ist um ein Vielfaches elastischer und bietet einen ganz anderen Biss. Ausprobieren lohnt sich.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cimg alt=\"Hartweizenpasta\" class=\"alignnone size-large wp-image-15137\" height=\"1068\" src=\"https:\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0246\/9180\/2208\/files\/Hartweizenpasta_02-1710x1141.jpg?v=1775745079\" width=\"1600\"\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eDas Grundrezept\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eWelcher Hartweizengrieß ist nun der richtige für unseren Teig? Man nehme klassischen Hartweizengrieß, auch genannt Semola di Grano Duro. Oder den etwas feineren Hartweizendunst, auch genannt Semolina di Grano Duro Rimacinata. Der eine bietet etwas mehr, der andere etwas weniger Biss, zwischen den beiden Varianten liegen aber keine Welten.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eDer Teig\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eFür einen Teig für zwei Personen sollten auf gut 250 Gramm Hartweizengrieß etwa 125 Gramm Wasser kommen. Grundsätzlich gilt aber die Regel: Man mische und knete Grieß und Wasser so lange, bis der Teig eine angenehm weiche, mäßig elastische und gerade so trockene Konsistenz hat, dass er nicht mehr an den Fingern kleben bleibt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDen Grieß auf der Arbeitsfläche zu einem kleinen Haufen formen und eine Mulde in die Mitte drücken. Das Wasser in die Mulde gießen. Jetzt mit einer Gabel in kleinen Kreisen immer mehr Grieß und Wasser verschlagen, bis alles Wasser vom Mehl aufgenommen ist. Der Teig erscheint jetzt noch etwas bröckelig, aber keine Scheu: einfach hineingreifen und alles resolut und geduldig zu einer Kugel kneten. So ein Teig ohne Ei und nur mit Wasser verhält sich gern etwas störrischer. Er wird selbst von den kräftigsten Händen geknetet nicht ganz so elastisch wie ein Eiernudelteig.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eNun ist er bereit, um ausgerollt beziehungsweise je nach Rezept weiterverarbeitet zu werden.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eDiese Nudelformen bieten sich für hausgemachte Hartweizenpasta an\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eGute Beispiele für Nudelformen aus einem reinen Hartweizenteig ohne Eier, für die man keine weiteren Formen braucht, sondern allein die eigenen Finger: Die apulischen Orecchiette, die kurzen ligurischen Trofie oder die langen, dicken toskanischen Pici.\u003c\/p\u003e","brand":"Rezept","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54789691703564,"sku":null,"price":0.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0246\/9180\/2208\/files\/Hartweizenpasta_4765b40a-4dd5-4afa-bfc1-f0aab59093fa.jpg?v=1778533134"},{"product_id":"gefuellte-pasta","title":"Rezept: Gefüllte Pasta selbst machen","description":"\u003cp\u003eWas wäre die Kultur der italienischen Pasta ohne die unzähligen Typen der gefüllten Nudel? Tortellini und Tortelli, Ravioli und Cappelletti, Casoncei und Agnolotti – wer sich auf eine Reise durch das Land begibt, findet in beinah jeder Region eine eigene gefüllte Nudelspezialität mit eigenem Namen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003ePasta ripiena ist ursprünglich eine norditalienische Idee\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eDie Idee, eine Mischung köstlicher Zutaten in frischen Nudelteig zu hüllen, ist eine eher norditalienische. Entsprechend findet man die größte Vielfalt gefüllter Pasta auch zwischen Südtirol und der Toskana. Insbesondere in der Po-Ebene und der angrenzenden Emilia füllt man alles, was die regionale Landwirtschaft hergibt in unterschiedlich dünnhäutige Pasta.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eMan denke nur an die mit Fleisch gefüllten, kissenförmigen kleinen Agnolotti aus den Ausläufern der Piemonteser Berge. Die mit Taleggio gefüllten Casoncei aus Bergamo, die mit bitteren Kräutern gefüllten Tortelli amari aus der östlichen Lombardei oder an die mit Kürbis gefüllten, berühmten Tortelli di Zucca aus Mantua und den umliegenden Gemeinden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eÜberhaupt ist die Gegend rund um Mantua eines der wichtigsten Zentren der gefüllten Pasta. In Valeggio sul Mincio, einem kleinen Örtchen direkt im angrenzenden Veneto, gibt es mehr Pastifici als anderswo Bäckereien. Sie alle produzieren täglich frische Tortelli aus hauchdünnem Pastateig, die sie mit Käse, Radicchio oder einer Fleischmischung füllen. Die berühmtesten sind jene süß-scharfen Tortelli di zucca, die mit dem berühmten, aromatischen Kürbis der Region, der Zucca mantovana, den typischen in scharfem Senfsirup eingelegten Früchten, zerstoßenen Amaretti-Keksen, Grana und Gewürzen gefüllt sind. Ursprünglich ein klassisches Weihnachtsessen, serviert man sie heute das ganze Jahr über.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eEine halbe Million handgefaltete Tortelli\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eDer Höhepunkt der Tradition findet dort alljährlich im Juni statt. Unter freiem Himmel verspeisen 3000 Gäste über eine halbe Million handgefaltete Tortelli. Die Plätze auf einer wunderschönen, halb verfallenen Brücke über dem Fluss Mincio sind schon Monate vorher ausgebucht. Dies hat vielleicht auch mit der Legende um den Nodo d’amore zu tun, dem Liebesknoten, nach dessen Vorbild die Nudeln geformt sein sollen. Angeblich symbolisieren die Tortelli ein verknotetes Taschentuch. Eine Nymphe habe es einst einem Feldherrn als Liebesbeweis überreicht, nachdem sie den Fluten des Mincio entstiegen sei.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEin paar Ortschaften weiter füllt man die Tortelli della Possenta mit einer Mischung aus Kirschen, Rotwein und Senffrüchten, immer serviert in einer Emulsion aus Butter, Kochwasser und Salbeiblättern.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cimg alt=\"Gefüllte Pasta\" class=\"alignnone size-large wp-image-15159\" height=\"1068\" src=\"https:\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0246\/9180\/2208\/files\/Gefuellte_Pasta_01-1710x1141.jpg?v=1775745086\" width=\"1600\"\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cem\u003eMit Kürbis gefüllte Tortelli di zucca\u003c\/em\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eGefüllte Pasta in der Brühe\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eÜberschreitet man die Grenze zur Emilia Romagna, wird die gefüllte Pasta fleischhaltiger. Die Tortellini in Brodo, wie man sie vor allem in Bologna und Modena zubereitet, gehören zu den größten Klassikern der italienischen Küche. Die winzigen Nudeln werden mit den regionalen Fleischspezialitäten Mortadella und Prosciutto crudo, frischem Fleisch und Parmigiano Reggiano gefüllt und dann in einer deftigen Brühe gegart. Natürlich ebenfalls inklusive der passenden Legende. Hier soll es ein verliebter Koch gewesen sein, der durchs Schlüsselloch einen Blick auf den Bauchnabel seiner Angebeteten erhascht haben soll. Fortan formte er Pasta in Größe und Form eines Frauenbauchnabels. Der gute Geschmack dieser Geschichte ist sicherlich diskussionswürdig, der der Tortellini dennoch unvergesslich.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAber sogar in der für Fleisch berühmten Region Emilia darf die einfachste Variante der Pasta ripiena auf keiner Speisekarte fehlen: Die Ravioli mit Spinat und Ricotta.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eSie sind das Gericht, das die Welt der gefüllten Pasta zusammenhält. Von den Südtiroler Schlutzkrapfen über die Tortelli di Borragine aus Ligurien. In letzteren wird der Spinat durch Borretsch ersetzt. Oft kommen auch die Erbette genannten jungen Mangoldblätter oder anderen grüne Gemüsesorten zum Einsatz. Es existiert wohl kaum eine Trattoria zwischen Mailand und Florenz, die keine frischen mit Ricotta und grünem Gemüse gefüllten Nudeln auf der Speisekarte hat.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eNoch eine Besonderheit in der Welt der gefüllten Pasta findet sich weiter östlich in der Romagna. Für die hier typische „Spoja Lorda“ (von sfoglia lorda, schmutzigem Teig) wird der typische Frischkäse Squaquerone zwischen zwei Lagen Teig gestrichen, der dann in kleine Quadrate geschnitten wird. Als typische Resteverwertung der cucina povera macht man sich hier nicht mal die Mühe, die einzelnen Nudeln ordentlich zu verschließen. Stattdessen gart man sie in einer Brühe, die durch den austretenden Käse sogleich „verschmutzt“ wird. Das grasige Olivenöl der Romagna ergänzt das Gericht.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cimg alt=\"Tortellini in brodo\" class=\"alignnone size-large wp-image-15070\" height=\"1068\" src=\"https:\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0246\/9180\/2208\/files\/tortellini_in_brodo-1710x1141.jpg?v=1775745089\" width=\"1600\"\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cem\u003eMit Fleisch gefüllte Tortellini aus der Emilia\u003c\/em\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eFlüssiges Eigelb und gefrorenes Olivenöl in Nudelteig\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eWer versucht ist, selber Pasta zu füllen, sei dringend ermutigt, es zu tun. Die anfänglich so kompliziert scheinende Arbeit wird schnell zur Gewohnheit. Außerdem fördert gefüllte Pasta die Kreativität in der Küche mit wenigen Zutaten wie kaum ein zweites Gericht. Hier noch ein bisschen Ricotta und da noch eine Zitrone übrig? Einfach die Zitronenschale mit ein bisschen Parmigiano Reggiano in die Ricotta reiben und in Pasta füllen. Noch einen Rest eingelegter Tomaten im Kühlschrank gefunden? Einfach kleinschneiden und mit Käse vermengen. Nach oben sind die Grenzen offen. Könner füllen ihre Pasta mit flüssigem Eigelb oder – wie gerne in der hohen Gastronomie – mit gefrorenem Olivenöl. Die Lernkurve ist steil und selbst die vermeintlich einfachsten Zutaten werden zwischen dünnen Lagen Pastateig zum Festmahl.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eDie perfekte Mischung: So macht man den Teig für die Pasta\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eApropos Pastateig. \u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDessen Zubereitung gleicht im Wesentlichen jener der klassischen Pasta fresca, über die wir ebenfalls ein (unter diesem Text verlinkt) eigenes Grundlagenrezept veröffentlicht haben: Fein ausgemahlenes Weizenmehl (in Italien benutzt man 00, doppio zero, das in etwa dem deutschen 405 entspricht) wird mit Hartweizengrieß Semola (etwas gröber) oder Semolina (etwas feiner) vermischt und dann zusammen mit frischen Eiern zu einem geschmeidigen Teig für die gefüllte Pasta verknetet.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEine gute Faustregel lautet: Etwas mehr Mehl als Grieß, ein ganzes Ei und den Rest mit Eigelb ergänzen. \u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eFür die ganz feinen, hauchdünnen Tortelli aus Mantua empfiehlt es sich, ausschließlich Mehl zu benutzen. Die Flüssigkeit sollte man außerdem ausschließlich aus Eigelb zu beziehen. Der Teig wird dadurch deutlich feiner, elastischer, lässt sich besser dehnen und dünner ausziehen. Außerdem erhält er die typische, dunkelgelbe Farbe. \u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie perfekte Mischung ist maßgeblich von der Qualität und Beschaffenheit der verwendeten Mehlsorten abhängig und lässt sich nicht verallgemeinern. Macht man einen Teig für zwei Personen, kommen auf 200 Gramm Mehl (oder 100 Gramm Mehl und 100 Gramm Hartweizengrieß) etwa ein ganzes Ei und ein bis zwei Eigelb. Dies ist aber nur ein Richtwert.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDen gut durchgekneteten, geschmeidigen Teig in eine Folie wickeln und im Kühlschrank mindestens eine Stunde ziehen lassen, länger ist besser. So verbinden sich die einzelnen Komponenten optimal, das Mehl kann aufquellen und der Teig ist viel leichter zu verarbeiten. Den ausgerollten Teig während der Verarbeitung unbedingt immer mit Folie oder einem feuchten Tuch abdecken. Sonst trocknet er zu schnell aus.\u003c\/p\u003e","brand":"Rezept","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54789691736332,"sku":null,"price":0.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0246\/9180\/2208\/files\/Gefuellte-Pasta_6f466050-2709-47b6-b2d1-d47f06cfb6a4.jpg?v=1778533135"},{"product_id":"die-butteremulsion","title":"Rezept: Die Butteremulsion","description":"\u003cp\u003eOb Tortelli, Ravioli oder einfach Tagliatelle: Die einfachste und oft beste Darreichungsform frischer Eierpasta besteht in ihrer Kombination mit Salbeibutter. Dass aber mit dem Wort Salbeibutter keineswegs alles gesagt ist, weiß jeder, der in Italien schon einmal Tortelli in Butter serviert bekommen hat. Es reicht nicht, einfach nur flüssige Butter mit ein paar Blättern Salbei darin über die Pasta zu gießen. Zu schwer klebt dabei die flüssige Butter am Nudelteig, zu wenig Schwung, Eleganz und Leichtigkeit herrschen auf dem Teller.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDie perfekte Begleitung erfährt die Pasta erst durch eine Emulsion. Eine dickflüssige, leicht trübe, ebenso leichte wie reichhaltige Butteremulsion, hergestellt aus dem stärkehaltigen Kochwasser der Pasta und Butter.\u003c\/p\u003e\u003ch3\u003eNur ein bisschen flüssige Butter mit ein paar Blättern Salbei? Weit gefehlt\u003c\/h3\u003e\u003cp\u003eSo geht's: Wenn die Pasta schon einige Minuten kocht, beginnt sich die Stärke des Mehls im Kochwasser zu verteilen. Jetzt kann mit der Zubereitung der Butteremulsion begonnen werden. Dafür in einem kleinen Topf oder einer Pfanne ein großzügiges Stück kalte Butter auf kleiner Hitze zum Schmelzen bringen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDie frischen Salbeibllätter drücken wir leicht an und geben sie direkt mit der kalten Butter in die Pfanne. So können die rein fettlöslichen Aromen des Salbeis perfekt in das schmelzende Butterfett übergehen, noch bevor das Wasser ins Spiel kommt.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eNoch während des Schmelzprozesses löffelweise vom heißen Kochwasser dazugeben und sofort kräftig rühren, am besten mit einem Schneebesen. Die schmelzende Butter vermischt sich nun mit der Stärke des Wassers und bildet eine trübe, sämige Creme. Wer möchte, kann die Salbeibllätter nach einigen Minuten wieder herausnehmen – oder mitservieren. In der Splendido-Küche gehen wir immer mehr dazu über, sie vor dem Essen zu entfernen. Ähnlich wie in einem Kräutertee haben sie ihren Geschmack ja schon an das Fett abgegeben.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDas Beherrschen der perfekten Butteremulsion ist in der guten Küche unverzichtbar. Man kann die Salbeibllätter übrigens auch durch andere Kräuter ergänzen. Sehr gut macht sich auch eine halbierte Knoblauchzehe, die aber vor dem Servieren auf jeden Fall entfernt werden sollte.\u003c\/p\u003e\u003ch3\u003eDie Magie der Emulsion\u003c\/h3\u003e\u003cp\u003eMindestens genauso wichtig: Die Pasta vor dem Servieren vorsichtig mit der Emulsion in einen Topf oder eine Schale geben und gut durchheben oder schwenken, sodass sich alles miteinander verbinden kann. So wird aus Nudeln mit Butter ein stimmiges Gesamtkunstwerk.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eGibt man übrigens unter Rühren zusätzlich noch fein geriebenen Parmigiano Reggiano (oder eine andere Käsesorte) in die Butteremulsion, hat man im Handumdrehen eine einfache, samtige Käsesoße. Wichtig hierbei: Unbedingt die Hitze vorher komplett ausschalten, damit der Käse durch zu große Hitze nicht gerinnt und klumpt. Käseproteine gerinnen ab etwa 65–70 °C. Werden sie zu heiß, ziehen sie sich zusammen, pressen das Fett heraus und bilden zähe, gummiartige Klumpen. Die Restwärme der Pfanne reicht völlig aus, um den Käse cremig einzubinden.\u003c\/p\u003e","brand":"Rezept","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54789699043596,"sku":null,"price":0.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0246\/9180\/2208\/files\/splendido_butteremulsion_1dd008d4-ec2e-46db-8ae3-2dad8057d4fe.jpg?v=1778533336"}],"url":"https:\/\/splendido-magazin.de\/collections\/rezepte-speisekarte-grundlagen.oembed","provider":"SPLENDIDO","version":"1.0","type":"link"}