Mono Besteck

Ein Besteck fürs Leben

Kein Besteck, kein Essen: Die vierte Folge unserer ehrlichen und unabhängigen Empfehlungen zum Thema Kücheninventar.

Von Juri Gottschall

In der Splendido-Küche wird nicht nur mit den besten Zutaten gekocht, sondern auch mit einem sehr ausgewählten Repertoire an Küchengeräten, das sich über die Jahre in unserer Küche bewährt hat. Weil uns immer wieder Menschen nach diesem Repertoire fragen, teilen wir es nun in dieser Serie mit unseren Lesern. 

Genauso wie bei den Lebensmitteln, die wir in der Küche verwenden, gilt auch für unsere Küchengeräte: Alle Empfehlungen sprechen wir aus tiefster Überzeugung und echtem Interesse aus. Wir werden nicht von den Herstellern bezahlt und haben alle hier gezeigten Gegenstände von unserem eigenen Geld gekauft.

„Das Auge isst mit“ ist ja eine der am häufigsten bemühten Floskeln, wenn es um Kulinarik und Geschmack geht. Im Gegenteil zu vielen anderen Plattitüden und Allgemeinplätzen trifft dieser Satz allerdings ausnahmslos zu. Und er gilt nicht nur für schön angerichtete Teller (und generell für schöne Teller – mehr dazu in einer späteren Folge dieser Serie), sondern auch für all das Gerät, das ein wohlschmeckendes, mit großer Mühe und Expertise zubereitetes Mahl vom Porzellan in den Mund befördert.

Von gutem Besteck profitiert man auf vielen Ebenen: Der Tisch ist schöner gedeckt, der Genuss ist größer, die Pflege leichter. Und nicht zuletzt ist es für die tägliche Ernährung und die damit zusammenhängende Frustvermeidung eben essentiell wichtig, dass ein Messer wirklich scharf ist. Und dass auf einen Löffel so viel Soße passt, dass es eine Freude ist, diesen zum Mund zu bewegen – ohne dass man die Hälfte des Transportguts dabei verliert.

Das einzige Besteck, das all diese Eigenschaften vereint, kommt vom deutschen Hersteller Mono. Mono-a, ist ein Klassiker. Nicht nur in der Küche, sondern in der Welt der guten Gestaltung. Das 1958 vom deutschen Designer Peter Raacke entworfene Besteck kann getrost als eine der größten Leistungen in der Welt des Designs bezeichnet werden. Es ist schlicht und funktional und besitzt industriellen Charme ohne kalt und emotionslos zu wirken. Es ist pflegeleicht, hält ewig und fügt sich in jeden gedeckten Tisch ein. Vor allem aber wirkt es heute noch genauso zeitlos und frisch wie vor 50 Jahren. Mono-a ist der Eames-Sessel oder die Wagenfeld-Leuchte des gedeckten Tischs.

 

Ein Leben lang

 

Wie alles, was ewig hält, hat auch dieses Besteck seinen Preis. Dafür kann es aber auch noch an mindestens zwei weitere Generationen vererbt werden und erfreut den Besitzer bei jedem einzelnen Frühstück, Mittagessen und Abendbrot. Im Gegensatz zu anderen Bestecken aus polierten oder lackierten Materialien wird es mit seiner unbearbeiteten Edelstahloberfläche Jahr für Jahr schöner. Mono ist ein Besteck fürs Leben. Man kann es sammeln und Stück für Stück komplettieren. Hier mal ein Set zu Weihnachten, da mal ein paar Kaffeelöffel und nach zwei, drei Jahren ist es vollständig.

Und wer dann noch nicht genug hat, kann noch das (sehr empfehlenswerte) Salatbesteck ergänzen und sich die Teekanne ins Regal stellen. Seit ich jeden Tag mit Mono verbringe, hat sich meine Freude am Tisch und in der Küche mindestens verdoppelt. Dieses Gefühl wünsche ich auch jedem anderen Menschen mit Geschmack.

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