{"product_id":"kartoffelchips","title":"Rezept: Kartoffelchips","description":"\u003cp\u003eMöchte man verstehen, welche Bedeutung Kartoffelchips in der italienischen Aperitivo-Kultur haben, muss man zwischen 16 und 20 Uhr auf die Tische einer beliebigen Bar zwischen den Alpen und Sizilien spähen: Chips, Chips, Chips. Sie sind der Archetyp des italienischen Aperitivo, der Klassiker der Klassiker oder – wie man in Italien sagen würde – der König der Aperitivi.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eMehr Beweise für diese These finden sich in den Supermarktregalen des Landes. Die hier ausgestellten Chips-Marken lösen bei Italien-Reisenden ähnliche Gefühle aus wie die ikonischen Eis-Hersteller oder Pasta-Produzenten. Amica, Pata, San Carlo und Crik Crok sind wahrscheinlich die bekanntesten Hersteller. Und obwohl sie alle sich immer mal wieder am »Gusto Barbecue« oder »Gusto Paprika« abarbeiten oder Chips mit Trüffelaroma auf den Markt werfen, sind und bleiben doch die puren, lediglich gesalzenen Chips der Klassiker. Drei Zutaten: Kartoffeln, Salz, Fett. Was also liegt näher, als den »Grande Classico«, die Ikone eines jeden Aperitivo, zu Hause selbst zu machen? Zumal es nicht unüblich ist, hausgemachte Chips als Beilage zum Secondo zu bestellen, insbesondere in Mailand, wo sie in klassischen gehobenen Lokalen auf der Speisekarte stehen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eFür unsere Chips benutzen wir festkochende Kartoffeln. Ob geschält oder nicht, ist Geschmackssache. Wir mögen die leicht rustikale Anmutung mit Schale sehr gerne. Bleibt sie dran, vorher gründlich abwaschen. Die Kartoffeln mit einem Hobel oder einer Mandoline in so dünne Scheiben schneiden, dass sie gerade noch ihre Form behalten. Das ist essenziell wichtig, denn zu dicke Scheiben garen ungleichmäßig und werden später nicht knusprig. Die Kartoffelscheiben wässern, um sie von der Stärke zu befreien, mindestens 20 Minuten lang. Dabei das Wasser mehrmals wechseln. Dann sorgfältig abtrocknen. Wasser und heißes Frittierfett vertragen sich nicht gut.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eApropos Frittierfett: Welches hier benutzt wird, ist natürlich Geschmackssache. Es sollte eine Temperatur von ca. 180 Grad aushalten, was so gut wie jedes pflanzliche Öl (ja, auch Olivenöl Extra Vergine) tut. Die Industrie benutzt üblicherweise Sonnenblumenöl. Eine Fritteuse ist nicht zwingend notwendig. Ein Topf reicht völlig aus. Das Öl erhitzen und eine Kartoffelscheibe zum Testen hineingleiten lassen. Sie sollte sofort anfangen zu zischen und das Fett sprudeln.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eKartoffelscheiben portionsweise frittieren, bis sie eine appetitliche, goldbraune Farbe haben. Mit der Schaumkelle aus dem Fett entnehmen und zum Abtropfen auf Küchenpapier legen. Sofort kräftig salzen und am besten noch lauwarm servieren. Frische Chips aus guten Kartoffeln und gutem Fett sind ein seltener Genuss, der mit vielen vermeintlich raffinierteren Rezepten locker mithalten kann.\u003c\/p\u003e","brand":"Rezept","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":62048827015436,"sku":null,"price":2.49,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0246\/9180\/2208\/files\/splendido_chips.jpg?v=1787474709","url":"https:\/\/splendido-magazin.de\/products\/kartoffelchips","provider":"SPLENDIDO","version":"1.0","type":"link"}