{"product_id":"pizza-e-mortazza","title":"Rezept: Pizza e Mortazza","description":"\u003cp\u003eDie Pizza Bianca Romana ist eine in ganz Italien berühmte Legende. Außen knusprig, innen luftig kommen die Gebäckstücke teilweise meterlang aus dem Holzofen. Wer einmal in Rom war und sie beim berühmten Forno am Campo de’ Fiori gegessen hat, fragt sich, wieso es eine so einfache und geniale Zubereitung aus gerade mal drei Zutaten nicht überall und an jeder Straßenecke der Welt gibt. Die gute Nachricht ist: Man kann sie zu Hause zubereiten. Das Ergebnis ist ganz nah dran am Original, wenn man sich ein wenig Mühe gibt, auf alle Details (insbesondere das richtige Mehl) achtet und sich zwei Tage Zeit dafür nimmt.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDer Teig für die Pizza Romana wird kalt zubereitet. Für sechs etwa 20 mal 30 Zentimeter große Stücke in einer Schale zunächst 1 Kilo Weizenmehl mit 650 Millilitern kaltem Wasser vereinen. Wichtig: Der Einsatz von einem guten, backstarken Mehl mit hohem Eiweißanteil und W-Wert ist hier unerlässlich. Mit Industriemehlen aus dem deutschen Supermarkt braucht man es gar nicht erst probieren. Sie können nicht genügend Feuchtigkeit binden und ermöglichen damit keinen stabilen Teig mit der gewünschten Luftigkeit. Am besten wendet man sich an eine gute Mühle oder professionelle Mehlhändler.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eMit einem Holzlöffel Mehl und Wasser grob verrühren, sodass ein krümeliger Teig entsteht. Abdecken und 30 Minuten stehen lassen. Während dieser Zeit, der sogenannten Autolyse, entwickeln sich die ersten Glutenstrukturen, die den Teig später stabiler machen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eNach 30 Minuten 6 Gramm frische Hefe in den Teig krümeln und nach und nach in kleinen Mengen weitere 100 Milliliter eiskaltes Wasser (aus dem Kühlschrank) dazugeben und mit dem Teig verkneten. Es ist essenziell wichtig, das Wasser wirklich nur in kleinsten Mengen hinzuzufügen, sonst lässt sich der Teig nicht mehr bearbeiten. 20 Gramm Salz hinzufügen und den Teig mit den Händen immer wieder gut durchkneten, bis alles Wasser vom Teig aufgenommen wurde und eine weiche, glatte Struktur entsteht.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDas kann dauern. \u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDen Teig 10 Minuten abgedeckt stehen lassen. Nun kann mit dem ersten Falten begonnen werden. Dafür mit feuchten Händen an den Rändern der Teigkugel ziehen und dieses langgezogene Stück wieder zur Mitte der Kugel führen. Das Ganze viermal wiederholen, bis wieder eine glatte Kugel entsteht. Kugel drehen, damit die offene Seite am Boden der Schale ist. Den Vorgang im Abstand von jeweils 10 Minuten noch dreimal wiederholen, bis ein kompakter, glatter Teig entsteht, der nicht mehr klebt. Teig nun mit den Händen auseinanderziehen und auf der Arbeitsfläche zu einem dünnen Rechteck ausbreiten. Die vier Ecken wieder in die Mitte falten, wie bei einem Stück Stoff oder Taschentuch. Teig mit der offenen Seite nach unten zu einer Kugel formen und eine Stunde abgedeckt bei Raumtemperatur gehen lassen. Mit Folie abdecken und für 24 Stunden in den Kühlschrank geben. Am nächsten Tag den weichen Teig auf die Arbeitsfläche stürzen und in sechs Stücke mit jeweils ca. 280 Gramm aufteilen. Jedes Stück vorsichtig nochmal wie oben beschrieben von den Seiten aus falten und gut verschließen. Mit der offenen Seite nach unten in einen mit Öl ausgestrichenen Behälter oder auf ein Backblech geben und abdecken. Erneut für 90 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eBackofen auf höchster Stufe vorheizen. Wer hat, benutzt einen Pizzastein. Auch ein umgedrehtes Backblech ist eine gute Backunterlage, wenn es mit aufgeheizt wird.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDie Teigstücke mit den Händen dünn auseinanderziehen und mit Öl benetzen. Mit den Fingern die typische Struktur mit kleinen Dellen in die Oberfläche drücken und mit grobem Salz bestreuen. Pizza Bianca in den mit Ober- und Unterhitze vorgeheizten Ofen geben und dort wenige Minuten backen, bis die Oberfläche leicht gebräunt ist. Dann auf einen Gitterrost geben und erneut bei maximaler Hitze mit Umluftfunktion backen, bis die Pizza gebräunt und knusprig ist. Auf dem Gitterrost abkühlen lassen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDie klassische Füllung für die Pizza Bianca Romana ist die in Rom häufig Mortazza genannte Mortadella. Ihre dünnen Scheiben in die aufgeschnittene Pizza Bianca geben, in kleine Stücke schneiden und zum Aperitivo servieren. Aber natürlich ist die Pizza auch mit jeder anderen Füllung (und sogar ganz ohne) köstlich.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eWer sich für den Klassiker entscheidet, sollte auf die ebenfalls klassische Mortadella Bologna IGP zurückgreifen. Sie ist fein im Geschmack und ihre Herstellung folgt einer geschützten Rezeptur. Auch die von Slow Food geschützte Mortadella Classica ist es wert, probiert zu werden. Sie kommt mit noch weniger Zusatzstoffen aus, was man an ihrer blassen und weniger rosafarben leuchtenden Farbe erkennt. Auch die toskanische Mortadella di Prato aus dem Städtchen Prato in der Nähe von Florenz ist eine besondere Spezialität, die sich zu kosten lohnt.\u003c\/p\u003e","brand":"Rezept","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":62048812105996,"sku":null,"price":2.49,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0246\/9180\/2208\/files\/splendido_pizza_mortazza.jpg?v=1787470830","url":"https:\/\/splendido-magazin.de\/products\/pizza-e-mortazza","provider":"SPLENDIDO","version":"1.0","type":"link"}