Rabiat

Penne Arrabbiata
Penne Arrabbiata

Das hier sind Penne Arrabbiata, eigentlich eines der einfachsten und besten Gerichte der Welt. Trotzdem habe ich ewig gebraucht, bis sie auch bei mir so schmeckten, wie ich sie bei Raffaele in der Luisenstraße so gern mag. Ich wusste einfach nicht, woher dieses rauchige, leicht verbrannte Aroma kam. Dabei ist es so einfach: Seit ich den Knoblauch, den vielen Knoblauch (mindestens vier, fünf Zehen pro Person) richtig lange im Öl bräunen lasse, bevor irgendwas anderes passiert, schmecken diese Nudeln so, wie sie sollen. Ich mache sie übrigens ohne Zwiebeln, aber mit Kapern, so wie man sie bei Timballo gegenüber der Pinakothek der Moderne bekommt. Denn dort gibt es sehr gute Penne Arrabbiata.

arrabbiata_0001Scharfe Pasta im Halbschatten

Die Penne (oder in diesem Fall Pennette) an sich stammen übrigens von Agnesi, einem fast 200 Jahre alten Pastaproduzenten aus Ligurien, der entweder nur gutes Marketing betreibt oder dessen Produkte sich gerade wirklich zu einer Art Trendnudel entwickeln. Jedenfalls stehen sie in allen Supermärkten Norditaliens und der Schweiz in den Regalen, wo vor ein paar Jahren noch nichts davon zu sehen war. Sind aber auch gute Nudeln, vor allem in sehr guten Formen.

7 Kommentare

    • Hallo Matthias,

      es ist wirklich sehr einfach und das Wichtigste habe ich oben schon aufgeschrieben. Denn nachdem der Knoblauch wirklich lange und langsam in viel Olivenöl dunkel geworden ist, kommen nur noch einfache Schritte: Peperoncino dazu, dann die Tomaten, alles schön einkochen lassen und vielleicht noch mit etwas Tomatenmark und/oder Nudelwasser optimieren. Je nachdem, was für Tomaten du benutzt. Zum Schluss pfeffern, salzen, die Nudeln in der Soße fertiggaren und feingehackte Petersilie dazu.

      Wie bei jeder Tomatensoße gilt natürlich auch hier: je länger sie kocht, desto besser wird sie. Ich habe aber auch schon fantastische Kurzeit-Arrabiatas gegessen.

      Du kannst auch mal die Variante mit Zwiebeln (die dann aber nicht dunkel werden lassen, sondern erst später dazugeben) ausprobieren. Oder eben mit Kapern. Oder sogar noch mit Oliven, dann heißt sie Puttanesca. Ich gebe manchmal übrigens auch noch Bohnen mit rein, das sind dann sozusagen Pasta e fagioli all’arrabiata. Und zum Schluss nie das Öl über den Nudeln vergessen. Kann ich nur empfehlen.

      Guten Appetit!

  • Pingback: Pasta e fagioli

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