Was ist Splendido?

Wir sind Mercedes Lauenstein und Juri Gottschall und haben das Splendido Magazin gegründet, um über Kochen, Essen, gute Lebensmittel und die Menschen, die sie produzieren und verarbeiten zu schreiben. Meistens tun wir das in und aus München und Italien. Unser Hang zur Italophilie ist unseren Wohnorten geschuldet und unserer Liebe für die Sprache und Kultur eines Landes, zu dessen wichtigsten Gütern die Küche zählt.

Splendido besteht aus zwei großen Teilen: dem klassischen Magazinteil, in dem es jede Menge Rezepte ohne Mengenangaben gibt und kleine und größere Geschichten und Kolumnen über esskulturelle Phänomene, Fotostrecken und Interviews. Alles hand- und hausgemacht von uns persönlich.

Ganz wie auch der zweite Teil der Seite: Splendido Strada, ein Guide zu den besten lokalen Lebensmittelproduzenten, Geschäften und Märken in Italien und auf und dem Weg dorthin – auch Süddeutschland, Österreich und die Schweiz sind Teil unseres Guides. Fährt man nämlich erstens sowieso immer durch und bieten zweitens einige der schönsten Umwege der Welt.


Mercedes Lauenstein und Juri Gottschall bei einer ihrer Lieblingsbeschäftigungen:
Dem Rasten auf Autobahnraststätten.

Woran wir die wirklich guten Dinge erkennen? Unsere Kriterien sind streng und unser Geschmack ausgebildet. Wir reisen, besuchen und probieren, wir vergleichen, hinterfragen und recherchieren, wir reden mit befreundeten Gastronomen, Köchen, Verkostern, Einkäufern und anderen kulinarischen Experten.

Wir kennen am Gardasee das beste Olivenöl und in der Toskana den interessantesten Pecorino. Wir wissen, dass Parmesan nicht gleich Parmesan und Parmaschinken niemals gleich Parmaschinken ist und wer den echten Aceto Balsamico Tradizionale produziert. Und das sind nur die populärsten Beispiele. Wir planen unsere Routen anhand von Restaurants, Bauernhöfen, uns bekannten Supermärkten und Lebensmittelgeschäften und fahren nicht selten große Umwege für ein einziges Produkt.

Über die Jahre haben wir so eine umfangreiche private Sammlung von Adressen in Süddeutschland, Österreich, der Schweiz und Italien aufgebaut, die uns im Alltag begleitet und die wir mit Splendido Strada öffentlich machen. Unsere Karte ist sortiert nach Regionen und niemals vollständig. Sie wächst mit jeder Empfehlung und jeder Reise.

Alle Inhalte sind – nach Schlagworten und Kategorien sortiert – in unserem umfangreichen Index zu finden. Wir haben alle Texte, sofern nicht anders gekennzeichnet, selbst geschrieben, alle Fotos selbst gemacht und alle Interviews selbst geführt. Denn was für Lebensmittel gilt, soll auch für die journalistischen Inhalte auf dieser Seite gültig sein: Anspruch, Transparenz und Qualität.

Deshalb haben wir auch ein paar Leitsätze definiert, nach denen wir arbeiten:

  1. Wir empfehlen nichts, was wir nicht selbst probiert haben.
  2. Niemand, der auf dieser Seite Erwähnung findet, hat uns jemals dafür bezahlt. Weder mit Geld noch mit Naturalien.
  3. Wir erwähnen weder nur kleine Hersteller noch verteufeln wir große Produzenten. Was zählt, ist einzig das Erzeugnis und dessen Qualität. Wir wissen, dass kleine Betriebe leider nicht die Versorgung der gesamten Menschheit gewährleisten können. Deshalb wollen wir zeigen, dass man an verschiedenen Orten gut und sinnvoll seinen Einkauf erledigen kann.
  4. Wir begrüßen und schätzen die Arbeit von Organisationen und Verbänden wie Slow Food, Demeter und Biosiegeln und glauben fest an ihre Bedeutung für die Biodiversität und unser aller Bewusstsein für gute Nahrungsmittel. Dennoch sind wir der Meinung, dass ein Siegel allein noch lange kein hervorragendes Produkt macht. Genauso wie ein Produkt ohne Siegel nicht zwangsläufig ein schlechtes sein muss. Oft kann es sich der streng biologisch wirtschaftende Bauern schlichtweg nicht leisten, die teilweise hohen Abgaben an die Verbände zu bezahlen um das entsprechende Siegel zu bekommen. Wir möchten vorurteilsfrei und undogmatisch bewerten, daher wird man auf dieser Seite stets beides finden.
  5. Ein Wort zu I.G.P. und D.O.P.: In keinem anderen Land haben sich geschützte Herkunftsbezeichnungen so sehr durchgesetzt wie in Italien. In jeder noch so kleinen Region gibt es von der EU geschützte Spezialitäten. Diese sind fast immer erwähnenswert und schützenswert und gerade das strenge D.O.P. Siegel (in Deutschland heißt es „geschützte Ursprungsbezeichnung, g.U.“), hat vielen Produkten das Überleben gesichert und Traditionen bewahrt. Dennoch gilt auch hier: Ein Mozzarella di Bufala Campana D.O.P. garantiert noch kein Spitzenprodukt, genauso wenig wie ein Aceto Balsamico di Modena I.G.P., dessen Trauben noch nicht einmal aus Italien stammen müssen. Wir ziehen geschützte Lebensmittel aber allein schon wegen der deutlich strengeren Kontrollen und transparenteren Herkunft oft vor.
  6. Bei allen hier empfohlenen Produzenten kann man direkt vor Ort einkaufen.
  7. Und zu guter Letzt: Alle hier erwähnten Produkte sind Teil unserer täglichen Küche und Ernährung. Das zeigen die vielen Rezepte auf unserer Seite.

 

Wir möchten mit unserem Magazin eine Inspiration sein: Für eine bessere Ernährung und einen bewussteren Einkauf. Für viele Reisen in den Süden und die Erkenntnis, dass gute Lebensmittel ihren Preis haben und oft Mühen und Umwege wert sind. Besonders aber möchten wir den Horizont erweitern, den Geschmack schulen und das Qualitätsbewusstsein heben. Vor allem, aber nicht nur in der Küche.