Farro

Ich bin normalerweise nicht sehr experimentierfreudig was Getreidesorten betrifft. Eigentlich esse ich fast nur Weizenbrot, esse Weizennudeln und manchmal etwas Reis. Quinoa und andere Trendkörner kenne ich nur in der Theorie. Nicht, weil sie mich nicht interessieren. Sondern, weil es eigentlich nichts gibt, was ich mit dem, was ich habe, bisher nicht machen konnte.

Was ich mir allerdings regelmäßig aus Italien mitbringe: Farro. Das ist streng genommen auch Weizen bzw. eigentlich eher Dinkel. So ganz genau scheint man das in Deutschland nicht zu wissen, weil es das Zeug ja hier auch so gut wie nicht zu kaufen gibt. Das ist schade, denn sein Geschmack und vor allem seine Konsistenz sind außergewöhnlich. Die würzigen Körner haben einen zarten Biss und zerfallen selbst weichgekocht nicht. Eigentlich eine ideale Voraussetzung für einen Salat.

Also habe ich eine Handvoll Farro eine halbe Stunde lang gekocht und dann mit den ebenfalls weich gekochten Borlotti-Bohnen (für die gibt es übrigens auch nie einen passenden deutschen Namen) vermischt. Ein bisschen Rucola, Tomate, Zitrone dazu. Essig und Öl drüber. Schmeckt irgendwie herbstlich fantastisch. Und besonders gut lauwarm.

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